Probleme mit Pflegediensten? Melden Sie uns Ihre Erfahrungen!
Kurzfristige Kündigungen, falsche Abrechnungen oder untergeschobene Verträge: Die Verbraucherzentralen untersuchen Missstände in der ambulanten Pflege. Helfen Sie uns, den Schutz für Pflegebedürftige zu verbessern.

Worum geht es?

Personen mit Pflegegrad, die auf die Leistungen von ambulanten Pflegediensten, also auf häusliche Pflege, angewiesen sind, sind besonders schutzbedürftig. Rechtlich haben Verträge in der ambulanten Pflege allerdings keine speziellen Regelungen, die diesem Umstand gerecht werden. Daher existieren nicht zwingend faire vertragliche Regelungen im ambulanten Pflegebereich. Schwerwiegende Probleme im Bereich der ambulanten Pflegedienste und bei Drittanbietern sind beispielsweise:
- Kurzfristige Kündigungen: Pflegedienste können Verträge mit sehr kurzen Fristen kündigen.
- Intransparente Kosten: Informationen zu Leistungen und Preisen können unverständlich sein oder ganz fehlen.
- Probleme bei der Abrechnung: Es werden mitunter Leistungen in Rechnung gestellt, die nie erbracht wurden.
- Drittanbieter-Fallen: Anbieter von Hausnotrufen oder Pflegehilfsmittelboxen drängen Betroffenen immer wieder am Telefon Abonnements auf.
Betroffene schweigen mitunter aus Sorge, ihren Pflegeplatz zu verlieren. Die Verbraucherzentralen wollen diese Informationslücke schließen und den rechtlichen Schutz stärken.
Melden Sie uns Ihre Erfahrungen!

Mit diesem Aufruf möchten die Verbraucherzentralen herausfinden, welche Erfahrungen Sie mit ambulanten Pflegediensten oder Drittanbietern im Pflegebereich, wie Anbieter von Pflegehilfsmittelboxen oder Hausnotrufen gemacht haben.
Haben Sie selbst oder Angehörige einen Pflegegrad und sind auf ambulante Pflege angewiesen? Oder arbeiten Sie im ambulanten Sektor? Ihre Erfahrungen sind die Basis für unsere politische Aufklärungsarbeit.
Wir suchen Erfahrungsberichte zu folgenden Schwerpunkten:
- Probleme mit Kündigungsfristen oder dem Kleingedruckten
- Unstimmigkeiten bei der Abrechnung wie z. B. bei den Kosten oder durch nicht erbrachte Leistungen
- Abtretungserklärungen, z. B. beim Entlastungsbetrag oder der Verhinderungspflege
- Schwierigkeiten bei der Kommunikation durch z. B. schlechte Erreichbarkeit oder mangelnde Transparenz
- Probleme mit Drittanbietern durch z. B. aufgedrängte Angebote für Notrufsysteme oder Pflegehilfsmittel
Ihre Teilnahme hilft uns, Missstände aufzudecken und den Verbraucherschutz in der Pflege voranzutreiben.
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Erkennen - Informieren – Handeln
Marktbeobachtung
Mit der Marktbeobachtung nehmen die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband (vzbv) den Markt unter die Lupe. Wir analysieren Fälle, die Verbraucher uns melden und erkennen so früh strukturelle Probleme. Helfen Sie uns mit Ihrer Beschwerde oder Ihrem Hinweis!