TK-Beeren und Noro-Viren - erhitzen und wieder einfrieren möglich?
Einfrieren tötet Viren nicht ab und macht sie nicht gefährlicher. Bereits vorhandene Viren können jedoch überleben. Durch Erhitzen der Beeren für mindestens 2 Minuten über 85 °C (am besten kurz aufkochen) werden Viren und Keime abgetötet. Danach kann das Püree sicher wieder eingefroren werden.

Viren entstehen durch Einfrieren nicht neu und können sich im Gefrierschrank auch nicht vermehren. Sind jedoch bereits Viren – wie Noroviren oder Hepatitis-A-Viren – auf den Beeren vorhanden, überleben sie das Einfrieren und bleiben nach dem Auftauen infektiös, sofern sie nicht durch Erhitzen abgetötet wurden.
Durch ausreichend langes Erhitzen – mindestens zwei Minuten auf über 85 °C, idealerweise kurz aufkochen – werden Noroviren, Hepatitis-A-Viren und andere Keime zuverlässig abgetötet.
Wurden die Beeren vor dem Pürieren entsprechend erhitzt, besteht keine gesundheitliche Gefahr mehr. Das Püree kann anschließend in saubere, hygienische Behälter gefüllt und wieder eingefroren werden. Nach dem Auftauen ist ein Verzehr ohne erneutes Erhitzen unbedenklich, solange hygienisch gearbeitet wurde.









Das ist dann eher eine Zeitungsente: Wenn es stimmt, was da zu lesen ist, besteht ja generell ein Problem mit Rohkost, zumindest mit Beeren. Ich bitte um Klärung und Richtigstellung.
Anmerkung der Redaktion:
Tatsächlich gab es in der Vergangenheit schon mehrfach größere Krankheitsausbrüche, die auf eine Kontamination von Noroviren oder Hepatitis-A-Viren in TK-Beeren zurückzuführen waren. Nachlesen können Sie dies beim Bundesinstitut für Risikobewertung unter dem folgenden Artikel: Vermeidung des Vorkommens von Viren in tiefgefrorenen Beerenfrüchten
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