Gas- und Ölpreis: Ab Januar kommt CO2-Abgabe

Pressemitteilung vom
  • Jetzt erst recht: Alle Energiesparmöglichkeiten nutzen
  • Heizungsanlage optimieren
  • Förderprogramme nutzen
CO2 -Abgabe: Förderprogramme lohnen sich

CO2 -Abgabe: Förderprogramme lohnen sich

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Wer die aktuellen Heizölpreise betrachtet, kann sich kaum vorstellen, dass ab Januar ein deutlich anderer Preis vorhanden sein wird, denn dann kommt die CO2-Steuer dazu. Auch alle Gasbezieher werden über die CO2-Steuer tiefer in die Tasche greifen müssen.

„Doch jeder Heizungsnutzer hat es selbst in der Hand: Nur ein Grad weniger an Raumtemperatur spart sechs Prozent Energie ein“, erklärt Inse Ewen, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. Ein Thermometer gehört also in jedes Haus oder jede Wohnung, um genau diese Maßnahme zu ergreifen. Auch die Nachtabsenkung bringt eine deutliche Energieeinsparung. Vielleicht kann die Absenkzeit sogar ausgeweitet werden?
Wichtig ist auch, dass die Technik hundertprozentig funktioniert. „Defekte Thermostatventile oder Regelungen treiben den Verbrauch auf die Spitze“, erläutert Inse Ewen.
Spitzenmäßig ist die aktuelle Förderung des Hydraulischen Abgleichs über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). 30 Prozent der Kosten werden als Bargeldzuschuss zurückgezahlt. „Aber! Erst den Antrag stellen und dann loslegen“, so die Energieberaterin.
Ist auch der Austausch von Heizkörpern geplant, ist die KFW eine gute Anlaufstelle im Programm 430 unter dem Stichwort „Optimierung der Heizung“.

Austausch der Heizung kann bis zu 25 Prozent sparen

Ist das „Schätzchen“ im Heizungskeller in die Jahre gekommen, lohnt es sich, über einen Austausch nachzudenken. Das ist zwar eine teure Angelegenheit, kann aber den Heizenergieverbrauch deutlich reduzieren. „Die Rede ist von bis zu 25 Prozent“, erläutert Inse Ewen. Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) machen den Austausch einer Heizungsanlage dann besonders interessant, wenn auf erneuerbare Energien zurückgegriffen werden kann, das heißt Gas plus Solarthermie, Wärmepumpe oder Pellet. Wird eine alte Ölheizung ausgetauscht und auf andere Energieträger gesetzt, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen sogar aus dem Land Bremen Geld dazu.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bremen berät zu den in Frage kommenden Heizungsanlagen und den Förderprogrammen. Einfach kostenfreien Beratungstermin unter 0421-160777 vereinbaren. Die Beratungen finden sowohl persönlich als auch telefonisch statt.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.