Verbraucherschutzsenatorin Claudia Bernhard besucht Verbraucherzentrale

Pressemitteilung vom
  • Senatorin Bernhard lobte Engagement der Verbraucherzentrale Bremen in Schulen und bei der Verbraucherbildung
  • 19.000 Bremerinnen und Bremerinnen suchen jedes Jahr Rat
  • Trotz knappen Budgets umfangreiches Beratungsangebot
Senatorin Bernhard Vorständin Oelmann Verbraucherzentrale Bremen
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Probleme mit untergeschobenen Energieverträgen oder ungerechtfertigte Inkassoschreiben – 19.000 Bremerinnen und Bremern pro Jahr hilft die Verbraucherzentrale Bremen mit ihrer unabhängigen Beratung.

„Die Digitalisierung des Alltags bringt weitere Umstellungen für Verbraucherinnen und Verbraucher und neue Beratungsthemen in die Verbraucherzentrale. Digital Payment – bargeldloses Bezahlen birgt Chancen, aber auch Risiken. Große Konzerne bestimmen die Spielregeln und viele Verbraucherinnen und Verbraucher fühlen sich überfordert“, berichtet Dr. Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen. „Hilfe und Beratung finden sie bei uns.“

Trotz des stets knappen Budgets versuchen die Verbraucherschützer ein umfangreiches Beratungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger in Bremen und Bremerhaven vorzuhalten. Hauptbereiche sind: Rechtsberatung, Finanzberatung, Energieberatung und Rundfunkbeitragsberatung. Zu vielen Themen können auch Ratgeber erworben werden.

Engagement in Schulen

Ganz besonders freute sich Frau Bernhard über das Engagement der Verbraucherzentrale bei Schulen. Als unabhängige Bildungspartnerin lädt die Verbraucherzentrale Schulen zu einem Besuch in die Verbraucherzentrale ein. Immer früher werden aus Kindern junge Verbraucher, die vielfältigen neuen Produkten und Angeboten auf einem sich stetig wandelnden (digitalen) Markt gegenüberstehen. Die erforderlichen Kompetenzen, Entscheidungen auf dem Markt bewusst und nachhaltig zu treffen, sind oftmals gering ausgeprägt. Dadurch erliegen junge Menschen immer wieder der Illusion, sich alles leisten zu können und häufen erhebliche Schuldenberge an. Hier engagiert sich die Verbraucherzentrale präventiv.
Senatorin Claudia Bernhard: „Die Verbraucherzentrale hilft mit ihren unabhängigen Beratern – im persönlichen Gespräch, per Telefon und Online – bei der Entscheidungsfindung. Dabei setzt sie auch auf Verbraucherbildung, damit die Bremerinnen und Bremer eventuelle Fallstricke im Vorfeld erkennen. Guter oder schlechter Verbraucherschutz kann über guten Lebensstandard oder Armut entscheiden, deshalb ist mir eine Stärkung des Verbraucherschutzes und insbesondere der Verbraucherzentrale ein zentrales Anliegen.“
„Effektiver Verbraucherschutz muss immer wieder den Veränderungen des Verbraucheralltages angepasst werden, etwa an Globalisierung und Digitalisierung. Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Senatorin dafür stark macht“, ergänzt Dr. Annabel Oelmann.
Senatorin Bernhard informierte sich über das Beratungsangebot „Modellvorhaben zur unabhängigen Rechtsberatung im Quartier“ in Bremerhaven-Lehe, Huchting und Gröpelingen. Dieses Angebot richtet sich vor allem an einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger. Die kostenlose Rechtsberatung finden einmal wöchentlich in den Quartieren statt. Das Projekt „Modellvorhaben zur unabhängigen Rechtsberatung im Quartier“ wird von der Senatorin gefördert.
Darüber hinaus begeisterte sich Frau Bernhard für die „Energiebudgetberatung“. Das Beratungsangebot bietet Ratsuchenden Begleitung bei der Bewältigung sowohl des akuten Problems als auch bei der langfristigen Verbesserung ihrer finanziellen Lage. Die Verbraucherzentrale Bremen und die swb kooperieren hier bereits seit 2016 erfolgreich. Die Energiebudgetberatung ist für die Ratsuchenden kostenfrei. Eine Terminvereinbarung für die Erstberatung ist nicht notwendig.

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