Brigitte Lückert besucht Verbraucherzentrale in Bremerhaven

Pressemitteilung vom
Besuch der Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Bremerhaven
Frau Lückert (li.) und Frau Dr. Oelmann
Von Links: Brigitte Lückert und Dr. Annabel Oelmann

Am Freitag, dem 24. August 2018 besuchte Frau Brigitte Lückert, Stadtverordnetenvorsteherin der Stadt Bremerhaven die Verbraucherzentrale und besichtigte die neuen Räumlichkeiten im Haus der Arbeitnehmerkammer in der Barkhausenstraße 16 in Bremerhaven.

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Dabei nahm sie die Gelegenheit wahr und hat sich über das neue Beratungsangebot „Modellvorhaben zur unabhängigen Rechtsberatung im Quartier“ in Bremerhaven-Lehe, informiert. In den Räumlichkeiten der „Theo“ (ehemalige Theodor-Storm-Schule) bietet die Verbraucherzentrale seit Mai dieses Jahres kostenlose Rechtsberatung an. Dieses Angebot soll vor allem die einkommensschwachen Bürger, die rund um die Goethestraße wohnen, erreichen. Beratungen finden an jedem Donnerstag zwischen 13:00 und 17:00 Uhr statt. Das Projekt „Modellvorhaben zur unabhängigen Rechtsberatung im Quartier“ wird gefördert von der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Frau Lückert zeigte sich sehr interessiert an diesem Projekt und erhielt bei ihrem Besuch außerdem einen Eindruck vom Beratungsalltag der Mitarbeiter in der Verbraucherzentrale. Verbraucherberatung gibt es bei der Verbraucherzentrale in Bremerhaven bereits seit 55 Jahren. Trotz des stets knappen Budgets versuchen die Verbraucherschützer ein umfangreiches Beratungsangebot für die Bürger der Seestadt vorzuhalten. Hauptbereiche sind: Rechtsberatung, Finanzberatung, Energieberatung und Rundfunkbeitragsberatung. Zu vielen Themen können auch Ratgeber erworben werden.

Einmal im Monat findet ein Verbrauchercafé statt, wo aktuelle Themen von Bürgern mit Experten diskutiert werden können. Das nächste Verbrauchercafé findet am Montag, 27. August 2018 um 16:00 Uhr zum Thema „Gasumstellung – auch in Bremerhaven wird in den nächsten Jahren das Gas von L- auf H-Gas umgestellt“ statt. Durch rückläufige Förderung von L-Gas erfolgt in den nächsten Jahren die Umstellung in Bremerhaven auf H-Gas. Betroffene Geräte sind etwa Heizungsanlagen, Warmwasserthermen, Erdgasherde, aber auch Gaswäschetrockner und alle anderen gasbetriebenen Geräte. In den meisten Fällen sind die Geräte ohne Probleme anpassbar. Doch wer jetzt ein „altes Schätzchen“ im Heizungskeller stehen hat, sollte sich überlegen, ob die anstehende Reparatur noch sinnvoll ist. Zurzeit gibt es attraktive Fördergelder und Zuschüsse für neue Heizungsanlagen, die die Investition in eine neue Heizung interessant machen können. Wie die Gasumstellung funktioniert und wie Sie an Fördergelder herankommen, wird Verbrauchern im Verbrauchercafé erklärt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ganz besonders freute sich Frau Lückert über das Engagement der Verbraucherzentrale bei Schulen. Als unabhängige Bildungspartnerin läd die Verbraucherzentrale Bremen Schulen zu einem Besuch in die Verbraucherzentrale ein. Immer früher werden aus Kindern junge Verbraucher, die vielfältigen neuen Produkten und Angeboten auf einem sich stetig wandelnden (digitalen) Markt gegenüberstehen. Die erforderlichen Kompetenzen, Entscheidungen auf dem Markt bewusst und nachhaltig zu treffen, sind oftmals gering ausgeprägt. Dadurch erliegen junge Menschen immer wieder der Illusion, sich alles leisten zu können und häufen erhebliche Schuldenberge an. Hier engagiert sich die Verbraucherzentrale präventiv.

Die räumliche Nähe zur Arbeitnehmerkammer, in dessen Neubau am „Neuen Hafen“ sich die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale seit vier Jahren befindet, hat sich als sehr positiv erwiesen. Die Öffnungszeiten sind auf einander abgestimmt, die Beratungsangebote ergänzen sich und aufgrund des Kooperationsvertrages mit der Arbeitnehmerkammer können sich viele Bremerhavener zu ermäßigten Preisen bei der Verbraucherzentrale zu Geldanlage, Altersvorsorge und vielen Versicherungsfragen beraten lassen.

 

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