Stromverbrauch im Garten – Alles im grünen Bereich?

Pressemitteilung vom
  • Mit Stecker-Solargeräten eigenen Solarstrom gewinnen
  • Solarenergie für Leuchten, Teichpumpen und Wasserspiele nutzen
  • Mähroboter, Benzin- oder Elektromäher
Solarlampe im Garten
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Mit Solarstrom können Sie Leuchten, Teichpumpen oder Wasserspiele getrost im Dauerbetrieb laufen lassen. „Wichtig ist, beim Kauf auf die Leistungsaufnahme zu achten“, rät Inse Ewen, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. So gibt es Solarleuchten in vielen Ausführungen für kleines Geld. „Die meisten eignen sich gut zur Hintergrundbeleuchtung oder Markierung von Wegen. Zum Lesen auf der Terrasse oder Arbeiten im Gartenhaus sollten Sie leistungsstärkere Modelle auswählen“, erklärt Inse Ewen.
Auch bei Lichtern und Pumpen für einen Teich oder Brunnen spielt die Leistungsfähigkeit der Solarmodule ebenso wie der Standort eine wichtige Rolle. Je leistungsfähiger das Solarmodul im Verhältnis zur Pumpenleistung ist, desto eher läuft die Pumpe auch bei wechselhaftem Wetter.

Solarstrom ohne Netzanschluss?

Um Solarstrom ohne Netzanschluss nutzen zu können, bieten sich so genannte "Insellösungen“ an, wie es sie auch für Wochenendhäuser oder Wohnmobile gibt. Dabei werden Solarmodule mit einem Laderegler und einem Solar-Akku kombiniert, der einer Autobatterie ähnelt. Die tagsüber gespeicherte Energie kann abends Geräte mit zwölf Volt Gleichspannung betreiben. Ein Wechselrichter für diese Inselsysteme kann auch 230 Volt Wechselspannung bereitstellen.

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Erzeugen Sie Solarstrom auf Balkon und Terrasse

„Photovoltaik funktioniert nicht nur auf dem Dach. Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten können Sie eigenen Solarstrom herstellen: mit einem Stecker-Solargerät“, erklärt Inse Ewen.
Die Geräte bestehen meist aus ein oder zwei Solarmodulen und einem Wechselrichter und haben eine Nennleistung von bis zu 600 Watt (0,6 kWp). Die Eignung der Steckdose und des Stromkreises sollten Sie vorher von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
Der gewonnene Solarstrom wird direkt in den Stromkreis eingespeist und steht so für diverse elektrische Geräte zur Verfügung. Bevor diese Geräte angeschafft werden, sollten Sie sich unbedingt in der kostenfreien Energieberatung informieren.

Rasenmähen mit dem Roboter

„Für eine Rasenfläche von etwa 300 qm, die ein Mähroboter acht Monate lang täglich mäht, verbraucht ein kleiner Helfer mit einer Motorleistung zwischen 20 und 25 Watt Strom für weniger als zehn Euro im Jahr“, erklärt Inse Ewen. Auf einen ähnlichen Strombedarf kämen auch kabellose Akku-Rasenmäher. „Wer die Akkus mit eigenem Solarstrom auflädt, ist natürlich im Vorteil“, so die Energieexpertin.
Möchten Sie auch mal sonntags mähen und sich und Ihren Nachbarn etwas Ruhe gönnen, können Sie zudem auf den altbewährten Spindelmäher zurückgreifen. Aus energetischer Sicht ist er ohnehin unschlagbar. Denn er funktioniert nur mit Muskelkraft, verbraucht keinen Strom, hält fit und ist auch noch leise. Gleiches gilt für den guten alten Rechen, den Sie nach Möglichkeit Laubbläsern oder -saugern vorziehen sollten.

Kostenloses Online-Seminar zum Thema Solarenergie

Wann? 21 Juli 18 Uhr

Wo? Online und bequem von zu Hause aus

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