Frühjahrsdiät für den Stromzähler –weg mit überflüssigen Kilowattstunden

Pressemitteilung vom
Arbeitsplatz und Familie zu Hause? Stromverbrauch im Blick behalten. Die Verbraucherzentrale Bremen gibt Tipps.
Stromzähler
  • Stromverbrauch von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten und PC reduzieren,
  • regelmäßig den Stromzähler ablesen und Verbrauch kontrollieren,
  • bei Fragen an die kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale Bremen wenden.
     
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Aktuell arbeiten viele Verbraucher und Verbraucherinnen von zu Hause und das am PC. Doch wie hoch ist der Verbrauch?

PC und Laptop

Je nach Ausstattung des PC kann dies pro Stunde 135 Watt betragen. Ist der PC also acht Stunden ununterbrochen in Betrieb, ist die erste Kilowattstunde auf dem Stromzähler erreicht.
„Verpassen Sie Ihrem Rechner häufiger mal eine Null-Diät. Nutzen Sie die Standby-Einstellungen und schalten Sie auch mal ab.
Deutlich sparsamer sind die Notebooks. Sie verbrauchen häufig nur noch ein Viertel an Energie“, informiert Inse Ewen, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Bremen.

Router

Rund um die Uhr läuft der Router. „Bei „nur“ ca. acht Watt summiert sich auch hier der Verbrauch pro Jahr auf etwa 70 Kilowattstunden“, sagt Ewen.
Beleuchtung und Schreibtischlampe
Richtige Stromfresser können Ihre Lampen sein. Die gute alte „Birne“ mit 60 Watt sollte ausgedient haben. LED brauchen im Schnitt bei gleicher Helligkeit nur noch acht Watt. „Bei nur vier Stunden Brenndauer sparen Sie bereits bei 208 Watt. Diese Ersparnis schlägt sich mit etwa 22 Euro in Ihrem Portemonnaie nieder“, ergänzt Ewen.

Kochen und Spülen

Warme Mahlzeiten gibt es aktuell nicht mehr in Kantinen, Kindergärten, Horten und Mensen, sondern wieder zu Hause. Wird dabei gerne ein alter Backofen zum Überbacken und Aufwärmen der Speisen genutzt, können hier pro Backgang bis zu 1,6 Kilowattstunden verbucht werden, während ein energieeffizientes Gerät nahezu die Hälfte benötigt. Wichtig ist es auf jeden Fall, den Ofen rechtzeitig auszuschalten und die Restwärme zu nutzen. Das gilt auch für die Herdplatten.
„Wo viel gekocht wird, fällt auch viel schmutziges Geschirr an. Die Spülmaschinen laufen aktuell deutlich häufiger. Es versteht sich von selbst, dass sie immer gut gefüllt starten. Sparen lässt sich aber auch hier: Nutzen Sie die Energieeinspareinstellungen. Häufig reichen niedrigere Spültemperaturen völlig aus“, empfiehlt Ewen.


Stromverbrauch und Stromrechnung prüfen

Um am Jahresende keine böse Überraschung bei der Stromrechnung zu erleben, können Sie bereits jetzt aktiv werden. Nehmen Sie sich Ihre letzte Jahresrechnung für Strom vor. Teilen Sie den Jahresstromverbrauch durch 365 Tage und ermitteln so den täglichen Verbrauch. Zum Vergleich können Sie jetzt den aktuellen täglichen Verbrauch ermitteln. Erwartungsgemäß ist er höher. Doch ergreifen Sie Maßnahmen, weil Sie viel öfter den PC in den Dauerschlaf schicken oder die Beleuchtung in Richtung LED ändern. Wie verändert sich dadurch der tägliche Verbrauch? Purzeln da schon die ersten Kilowattstunden?
Und da die Jahresrechnung schon rausgesucht wurde, können Sie prüfen, ob sie im richtigen Stromtarif eingestuft sind und vielleicht sogar über einen Stromanbieterwechsel nachdenken.
Strommessgerät ausleihen
Für alle, die sich auf die Suche nach Stromfressern machen wollen, gibt es einfach zu bedienende Strommessgeräte, die kostenfrei ausgeliehen werden können. Es muss lediglich ein Pfand hinterlegt werden.
 

Diät für den Stromverbrauch
Tipps, wie Sie dem Stromverbrauch eine Diät verpassen und dabei auch Ihren Geldbeutel schonen können, erhalten Sie in der kostenfreien Energieberatung der Verbraucherzentrale Bremen. Wir sind für Sie da. Vereinbarung für einen kostenfreien telefonischen Termin unter 0421-160777 oder unter energie@vz-hb.de.
 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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