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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich sämtliche aktuellen Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir umgehend über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


21. Februar: PayPal-Kunden ebenfalls wieder stärker von Phishing-Mails betroffen

Auch Kunden des Onlinebezahldienstes PayPal sind wieder von Phishing betroffen. In erster Linie erreicht uns hier die Variante "Kontoeinschränkung vermeiden - Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben". Die Empfänger werden dabei nach der üblichen Masche über Sicherheitsbedenken informiert, die es unumgänglich machen über eine verlinkte Seite bestimmte Daten zu verifizieren. Diese landen allerdings wie üblich nicht bei PayPal und führen auch nicht zur Entsperrung des Kontos, sondern bei Betrügern, die ihnen damit finanzielle empfindliche Schäden zufügen können. Ignorieren Sie daher diese und ähnliche Aufforderungen und verschieben Sie solche Betrugsversuche einfach in ihren Spamordner.

Phishing-Mail PayPal

20. Februar: Auch Kunden von Barclaycard wieder von Phishing betroffen

Wieder einmal geraten Nutzer von Barclaycard in den Fokus von Betrugsversuchen. In der aktuellen Variante "Ihre Kreditkarte wurde gesperrt!" werden die Kunden im Zusammenhang mit auffälligen Aktivitäten zur Bestätigung von Daten aufgefordert. Dabei werden diese mit einer zeitlichen Frist und der Androhung von rund 80,-€ Bearbeitungsgebühr unter Druck gesetzt. Lassen Sie sich dennoch nicht in die Irre führen: Diese E-Mail ist ein Betrugsversuch! Ignorieren Sie die Aufforderung, öffnen Sie nicht den Link und verschieben Sie diese und andere Phishing-Mails unbeantwortet in ihren Spamordner.

Phishing-Mail Barclaycard

19. Februar: Kunden von Amazon im Visier der Phishing-Betrüger

Nach dem Wochenende sind es vor allem die Kunden des Online-Versandhändlers Amazon, die unter den Angriffen der Phishing-Betrüger zu leiden haben. In Nachrichten mit der Betreffzeile "Amazon-Kontosicherheit" versuchen die Betrüger der sensiblen Kundendaten habhaft zu werden. Eine Gesetzesänderung bedinge eine erneute Überprüfung der hinterlegten Kundendaten. Diese fände auf der verlinkten Webseite statt. Die Seite wurde von den Phishing-Betrügern selbst erstellt und dient einzig und allein dem Abgreifen von Daten. Alle Informationen, die Sie auf der Seite bereit stellen, werden direkt und unverschlüsselt an die Betrüger versendet. Öffnen Sie daher zu Ihrer eigenen Sicherheit keine Links und geben Sie unter keinen Umständen sensible Daten preis.

Phishing-Mail Amazon 19.02.2018 "Amazon-Kontosicherheit"

16. Februar: Volksbank-Kunden ebenfalls von Phishing betroffen

Kurz vor dem Wochenende erreichen uns vermehrt Phishing-Mails, die auf Volksbank-Kunden abzielen. Die Mail, die uns am häufigsten erreicht, hat die Betreffzeile "Ihr Bank-Konto wird eingeschränkt - Bitte verifizieren Sie sich". In dieser Mail fordern die Betrüger den Kunden -wie üblich- zur Verifizierung des Kontos auf. Diese Überprüfung sei von Nöten, denn es sei öfter zu "sicherheitsrelevanten Problemen in Verbindung mit Volksbank-Kundendaten" gekommen. Nach Abschluss der Verifizierung sei das Kundenkonto auf dem aktuellen Stand der Sicherheitsbedingungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Besonders auffällig bei dieser Gesetzesnennung ist, dass anstatt des üblichen Paragraphenzeichen das Dollarzeichen genutzt wurde.

Es handelt sich bei dieser Mail um keine Mail der Volksbank an ihre Kunden, sondern um einen Betrugsversuch. Ignorieren Sie daher alle Links, verschieben Sie die Mail in Ihren Spam-Ordner und geben Sie auf keinen Fall sensible Daten preis! Diese würden in die Hände der Phishing-Betrüger fallen, die dann uneingeschränkt Zugang zu Ihrem Bankkonto hätten.

 

Volksbank Phishing-Mail

 

15. Februar: Phishing-Betrüger zielen auf ING-DiBa-Kunden

Auch Kunden der ING-DiBa bleiben nicht von den Betrugsversuchen der Phishing-Betrüger verschont. Wie in den meisten Phishing-Mails wird der Kunde auch in dieser Mail aufgefordert seine "Bestandsdaten" zu überprüfen. Grund dafür sei die Umstellung auf das "mTan-Verfahren, sowie SmartSecure". Falls man seine Daten nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden mitteile, werde eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 39,99€ fällig.

Hier gilt auch wieder: geben Sie unter keinen Umständen Daten preis, ignorieren Sie alle Links und verschieben Sie die Mail in Ihren Papierkorb, denn es handelt sich bei dieser Mail um einen Betrugsversuch!

ING-DiBa Phishing-Mail

 

14. Februar: Barclay-Kunden im Fokus der Betrüger

Erneut geraten Kunden von Barclaycard in den Fokus von Betrügern. In der Variante "Fall: Nachname-BCD734523 | Sicherheitshinweis!" werden die Empfänger dabei persönlich angesprochen zu einer schnellstmöglichen Entsperrung der Kreditkarte auf einer verlinkten Seite aufgefordert. Diese sei aufgrund ungewöhnlicher Transaktionen gesperrt worden. Wie üblich gilt auch hier: Lassen Sie sich nicht in die Irre führen und ignorieren Sie, ungeachtet der persönlichen Ansprache die Aufforderung Ihre Daten preiszugeben! Wie bei diesen Betrugsversuchen üblich, landen die eingetragenen Daten in den Händen von Betrügern, welche Ihnen damit wiederum empfindliche finanzielle Schäden zufügen können. Verschieben Sie daher diese andere Phishing-Mails unbeantwortet in Ihren Spamordner.

Phishing-Mail Barclaycard