Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


04. August: Sparkasse im Visier der Betrüger

Mit Beginn des neuen Monats steht die Sparkasse wieder im Fokus der Phishing-Betrüger. Der jüngste Phishing-Versuch wurde uns unter dem Betreff "Anpassung der Richtlinien - Vorname Nachname" weitergeleitet. Wie die Betreffzeile schon vermuten lässt, informiert die E-Mail über vermeintliche Änderungen der Richtlinien für den Online-Zugang. Um alle neuen Funktionen nutzen zu können, sei es notwendig den Neuerungen zuzustimmen. Die Bestätigung könne sowohl online auf der verlinkten Webseite, als auch in einer Filiale erfolgen. Lassen Sie sich nicht verunsichern! Der Inhalt dieser Mail ist frei erfunden und soll unerfahrene Verbraucher zur Preisgabe sensibler Informationen bewegen. Deshalb raten wir auch hier, die Aufforderung zur Dateneingabe und alle beigefügten Links zu ignorieren. Andernfalls könnten die Verfasser der Mail z.B. betrügerische Online-Banking-Überweisungen in Ihrem Namen durchführen.

04.08.2020 Sparkasse Anpassung der Richtlinien Vorname Nachname.png

 

03. August: American Express von Phishing betroffen

Nach kurzer Pause erreichte uns am Wochenende unter dem Betreff "Verknüpfung Ihrer E-Mail Adresse" ein neuer Phishing-Versuch, der sich an die Kundschaft von American Express richtet. In besagter Mail werden die Empfänger über eine temporäre Kartensperrung informiert. Grund für diese vorübergehende Einschränkung sei angeblich ein "unbestätigter Benachrichtigungskanal". Um die Karte wie gewohnt nutzen zu können, sei es notwendig, Kartenkonto und E-Mail-Adresse miteinander zu verknüpfen. Dazu müsse man lediglich dem beigefügten Link folgen und dann die gewünschten Informationen auf der Website eintragen. Natürlich handelt es sich bei der verlinkten Webseite um eine Fälschung. Alle dort eingetragenen Daten landen direkt in den Händen unbekannter Dritter, die Ihnen anschließend Schaden zufügen können. Schützen Sie sich und Ihre Daten, indem Sie diesen und ähnliche Phishing-Versuche unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben.

03.08.2020 AE Verknüpfung Ihrer EMail Adresse.png

 

31. Juli: Apple im Fokus von Betrugsversuchen

Kurz vor dem Wochenende erreichte uns unter dem Betreff "Wichtiger Hinweis: Überprüfung Ihres Apple ID erforderlich" ein Phishing-Versuch, welcher auf die Kundschaft von Apple abzielt. In besagter E-Mail behaupten die Betrüger, dass angeblich ein unautorisierter Login mit Ihrer Apple-ID festgestellt wurde. Die beigefügten Informationen über diese Anmeldung sind frei erfunden. Wie üblich werden Sie zu einer Dateneingabe per Link aufgefordert. Im Rahmen dieser Dateneingabe, sollen Sie Ihre Kundeninformationen überprüfen und Ihr Passwort ändern. Natürlich handelt es sich bei dieser Aufforderung nicht wie vorgegeben um eine Sicherheitsmaßnahme, sondern um einen dreisten Versuch an Ihre persönlichen Informationen zu gelangen. Wie auch sonst raten wir derartige Mails unbeantwortet in den Spamordner zu verschieben.

31.07.2020 Apple Wichtiger Hinweis Überprüfung ihres Apple ID erforderlich.png

 

30. Juli: Jüngstes Phishing-Ziel: 1&1 IONOS

Nach längerer Pause fokussierten sich die Phishing-Betrüger heute wieder auf die Kundschaft des Internetdienstanbieters 1&1 IONOS. Unter dem Betreff "Ihr Kundenkonto wird in Kürze geschlossen" erreichten uns heute einige E-Mails, die auf Ihre persönlichen Kundendaten abzielen. In besagter E-Mail werden die Empfänger dazu aufgefordert, das Passwort des Kundenkontos auf der verlinkten Webseite zu bestätigen. Da die letzte Datenüberprüfung bereits mehr als ein Jahr zurückliege und unbestätigte Daten ein Sicherheitsrisiko darstellen, sei es besonders wichtig dieser Aufforderung nachzukommen, so die Verfasser. Weiter wird bei Ignorieren der E-Mail mit einer Sperrung des Kontos gedroht. Eine Freischaltung sei dann nur noch gegen Gebühr möglich. Solche Drohungen sind typisch für Mails dieser Art und sollen zu unüberlegtem Handeln führen. Auch in diesem Fall empfehlen wir, sämtliche Aufrufe zur Preisgabe sensibler Daten zu ignorieren und die E-Mail in den Spamordner zu verschieben.

30.07.2020 IONOS Ihr Kundenkonto wird in Kürze geschlossen.png

 

29. Juli: Mastercard von Phishing betroffen

Mitte der Woche steht erneut die Kundschaft von Mastercard im Fokus der Phishing-Kriminellen. Mit der Betreffzeile "Ihr Konto weist ein erhöhtes Risiko auf" wurde uns ein Phishing-Versuch zugesandt, welcher uns in ähnlicher Form schon mehrfach erreichte. Bei einer routinemäßigen Überprüfung des Kontos wurde angeblich ein nicht bestätigter "Benachrichtigungskanal" festgestellt. Um Sie vor möglichen finanziellen Schäden zu schützen, fordert "Mastercard" Sie auf, Ihre hinterlegten Daten umgehend zu aktualisieren. Natürlich soll die Datenaktualisierung über die beigefügte Schaltfläche "Zum Formular" erfolgen. Auf der verlinkten Webseite soll man dann unter anderem eine Mobilfunknummer angeben. Auch in dieser Mail steht der Erhalt sensibler Kundendaten im Vordergrund. Wir raten deshalb, alle Links zu ignorieren und die E-Mail unbeantwortet zu löschen.

29.07.2020 Mastercard Ihr Konto weist ein erhöhtes Risiko auf.png

 

28. Juli: Phishing-Betrüger zielen auf PayPal-Kundschaft

Besonders häufig erreichte uns heute eine Phishing-Mail, die sich an die Kunden und Kundinnen von PayPal richtet. In besagter E-Mail werden die Empfänger über eine Sperrung des Kundenkontos in Kenntnis gesetzt. Eingeleitet wurde die Sperrung aus nicht weiter definierten Sicherheitsgründen. Um das Konto wieder für Online-Transaktionen nutzen zu können, sei es notwendig bestimmte Kartendaten über den beigefügten Link anzugeben. Unter anderem soll der Kreditkarten-Sicherheitscode (CSC) aktualisiert werden. Natürlich versteckt sich auch hinter dieser E-Mail, ein dreister Versuch an sensible Informationen der Verbraucher und Verbraucherinnen zu gelangen. Der Inhalt dieser E-Mail ist frei erfunden und es handelt sich um einen Phishing-Versuch. Wie auch sonst empfehlen wir, alle Aufforderungen zur Dateneingabe zu ignorieren.

28.07.2020 PayPal Ihr Konto wurde eingeschränkt.png
Betreff: "Ihr Konto wurde eingeschränkt"