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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


25. April: Sparkasse bleibt beliebtes Phishing-Ziel

Heute lagen wieder einmal die Kunden der Sparkasse im Fokus der Phishing-Betrüger. Hinter der Betreffzeile "Mitteilungspflichtige Änderungen unserer AGBs" verbirgt sich ein dreister Versuch an sensible Daten der Kunden zu gelangen. Auch in dieser Mail werden die Kunden zu einer Bestätigung der Kontodaten aufgerufen. Diese sei angeblich "gesetzlich vorgeschrieben" und notwendig, um den neuen Standards des Online Zahlungsverkehrs zu entsprechen. Folgt man der Aufforderung zur Dateneingabe nicht innerhalb der nächsten 14 Tage, so werde das Konto gesperrt. Trotz des recht seriösen Layouts und der direkten Anrede handelt es sich hierbei um eine Fälschung. Ignorieren Sie daher die Aufforderung zur Dateneingabe per Link und verschieben Sie diese E-Mail unbeantwortet in ihren Spamordner.

Sparkasse 25.04.19 Mitteilungspflichtige Änderungen unserer AGBs.PNG

24. April: Phishing-Versuche im Namen von Amazon

Heute leiden vor allem die Kunden von Amazon unter den Betrugsversuchen. Wir erhalten zahlreiche E-Mails unter der Betreffzeile "mögliche Kontoeinschränkung", in denen die Kunden zu einer Identitätskontrolle via Link aufgefordert werden. Angeblich sei Amazon nach der neuen EU-Datenschutzverordnung zu regelmäßigen Identitätskontrollen verpflichtet. Dies solle das Vertrauen der Verbraucher und somit den Online-Handel stärken. Führt man die einmalige Kontoüberprüfung nicht durch oder gibt man falsche Daten an, führt dies zur Deaktivierung des Kontos. Generell sei das Ziel von Amazon den Kunden mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Ihre Daten verarbeitet werden. Auch hier raten wir: Folgen Sie keinen Links, geben Sie keine Daten preis und verschieben Sie solche E-Mails unbeantwortet in den Spam-Order.

amazon

23. April: Volksbank und Sparkasse rücken in den Fokus der Betrüger

Während der Osterfeiertage erreichten uns diverse Phishing-Versuche, die es auf die Kunden der Sparkasse abgesehen haben. Die Mail mit der Betreffzeile "Sparkasse - Mögliche Banking Einschränkung" erreichte uns dabei am häufigsten. Wegen vermeintlicher Probleme mit den hinterlegten Kundendaten müsse man bis zum 23.04.2019 einen Datenabgleich durchführen. Sollte man der Aufforderung nicht fristgerecht nachkommen, dann muss die Aktualisierung auf postalischem Weg erfolgen. Dies führt angeblich zu Kosten unbestimmter Höhe.

Ferner erreichten uns vermehrt E-Mails, die sich an die Kundschaft der Volks- und Raiffeisenbanken richten. Unter dem Vorwand einer Aktualisierung des Sicherheitssystems, welche vor "einer aktuell anschwellenden Betrugswelle" schützen soll, versuchen die Betrüger an die Kontodaten der Verbraucher zu gelangen. Bei Komplikationen müsse der Abgleich manuell erfolgen. Auch hier sei dies mit zusätzlichen Kosten verbunden.

In beiden Fällen handelt es sich um betrügerische Mails, die darauf abzielen an Ihre persönlichen Daten, insbesondere der Kreditkartendaten, zu gelangen. Aus diesem Grund raten wir Ihnen diese und ähnliche Mails unbeantwortet in Ihren Spam-Ordner zu verschieben und den - in den Mails genannten - Aufforderungen nicht nachzukommen.

 Sparkasse 23.04.19 Sparkasse - Mögliche Banking Einschränkung.PNGVolksbank 23.04.19 VR - Bestätigung Ihrer Daten.PNG

18. April: Phishing-Betrüger zielen auf PayPal-Kundschaft

Diesen Donnerstag stand vor allem die Kundschaft des Online-Bezahldienstes PayPal im Fokus der Phishing-Betrüger. In den neusten Versionen versuchen die Betrüger unter dem Vorwand von Änderungen der Nutzungsbedingungen von PayPal, sowie der Käuferschutzrichtlinie an die persönlichen Daten der Verbraucher zu gelangen. Wie üblich wird bei Komplikationen während der Dateneingabe mit einer vollständigen Deaktivierung des Kundenkontos gedroht. Diese Masche soll zu unüberlegtem Handeln seitens des Lesers führen. Hierbei handelt es sich offensichtlich um eine Phishing-Mail, denn weder PayPal, noch ein anderes seriöses Unternehmen, würde Sie per Mail zur Angabe sensibler Kontodaten aufrufen. Wir empfehlen daher, diese und ähnliche Mails zu ignorieren und in den Spam-Ordner zu verschieben.

PayPal 18.04.19 Mitteilungspflichtige Änderungen der Nutzungsbedingungen nach EU-AG Richtlinie.PNG

17. April: Sparkasse im Fokus der Betrüger

Mitte der Woche erhalten wir nach einer längeren Pause mal wieder viele Phishing-Mails, unter der Betreffzeile "Sparkasse-Banking eingeschränkt", im Namen der Sparkasse. Die Kunden werden darüber informiert, dass die neue EU-Richtlinie (PSD2) einheitliche Regelungen für den Zahlungsverkehr schafft. Diesbezüglich wird allen Sparkassen-Kunden vorgeschrieben dieser neuen Regelung zuzustimmen. Die Zustimmung sei  Voraussetzung, um "das Banking", wie gewohnt nutzen zu können. Erfolgt keine Zustimmung via Link, wird dies zu Einschränkungen führen. Natürlich handelt es sich hierbei um einen typischen Betrugsversuch. Ignorieren Sie daher die Aufforderung und verschieben Sie diese E-Mail unbeantwortet in ihren Spamordner.

sparkasse