Kostenlose Rechtsberatung der Verbraucherzentrale im Schweizer Viertel

Pressemitteilung vom
  • Modellvorhaben zur unabhängigen Rechtsberatung startet im Quartier Schweizer Viertel
  • Kostenlose Rechtsberatung durch die Verbraucherzentrale Bremen
  • Aufklärung von einkommensschwachen Verbraucher:innen
Schweizer Viertel Innen
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An der Haustür mit einem Vertrag überrumpelt? Am Telefon ungewollt ein Zeitungsabo untergeschoben bekommen? Und was soll man mit dem Schreiben einer Inkassofirma anfangen? Einkommensschwachen Verbraucher:innen bietet die Verbraucherzentrale Bremen Hilfe bei unseriösen Machenschaften an. 

Um Verbraucher:innen eine greifbare Möglichkeit zur kompetenten Unterstützung in rechtlichen Angelegenheiten bieten zu können, ist das Projekt „Verbraucherberatung im Quartier“ von der Bremer Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz ins Leben gerufen worden. In Gröpelingen, Huchting, Huckelriede und Bremerhaven-Lehe berät und informiert die Verbraucherzentrale Bremen bereits seit 2018.

Ab sofort findet jeden Mittwoch von 09:00 bis 12:00 Uhr im Zentrum für Information, Bildung und Beratung (ZIBB), St.-Gotthard-Str. 33, 28325 Bremen eine Rechtsberatung der Verbraucherzentrale Bremen statt.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses Modellvorhaben nun auch im Quartier Schweizer Viertel startet. Wir möchten gerade jungen und einkommensschwachen Verbraucher:innen die Möglichkeit geben, sich umfangreich über ihre Rechte zu informieren“, sagt Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen. Die Expert:innen klären beispielsweise im Bereich Mobilfunk, Internet, Gewährleistung oder auch bei Mahnungen sowie Inkassoschreiben, direkt vor Ort im Quartier auf. Dieses Projekt ergänzt die Arbeit der Verbraucherzentrale Bremen um einen weiteren, sehr wichtigen, Baustein. „Durch gezielte Informations- und Beratungsangebote im Quartier stärken wir nicht nur die Selbsthilfe, sondern fördern auch die Konsum- und Finanzkompetenz der Verbraucher:innen“, sagt Annabel Oelmann. Mit dem aufsuchenden Ansatz schließt das Projekt eine wichtige Lücke im Sinne der Verbraucher:innen.

Erfolgreicher erster Tag

Gleich um 9:00 Uhr kam Frau D. in die Beratung im Schweizer Viertel. Sie hatte 2019 in ihrer Wohnung einen Internet- & Telefonvertrag abgeschlossen. Der Vertreter des Kabelanbieters versprach ihr, dass der Internetanschluss im ersten Vertragsjahr 19,99 Euro und im zweiten Jahr 29,99 Euro kosten würde. Aktuell werden der Verbraucherin aber 69,99 Euro vom Konto abgebucht. Der Vertreter hatte unterschlagen, dass zum Ende des ersten Jahres ein Tarifwechsel beantragt werden muss. Die Verbraucherzentrale Bremen wird sich nun mit dem Kabelanbieter in Verbindung setzen, damit dieser sein Versprechen halten kann.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Das Projekt „Modellvorhaben zur unabhängigen Rechtsberatung im Quartier“ wird gefördert von der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz.

Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz