Vorsicht vor Taschendiebstählen

Pressemitteilung vom
Der Sperr-Notruf 116 116 e.V. und die Verbraucherzentrale Bremen geben wichtige Tipps, wie man sich am besten vor Trickbetrügern schützen kann.
Taschendiebstahl Verbraucherzentrale Bremen
Vorsicht vor Taschendiebstahl

•    Diebe arbeiten oft im Team und lenken das Opfer durch Anrempeln oder Drängeln ab. Tragen Sie also nur wenig Bargeld und Wertsachen bei sich.
•    Bei Diebstahl sperren Sie Ihre Karten sofort über den kostenlosen Sperr-Notruf 116116, oder über die App.
•    Die PIN niemals zusammen mit der Karte aufbewahren. Lernen Sie die PIN am besten auswendig.
 

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Die Adventszeit steht vor der Tür. Auf den festlich beleuchteten Weihnachtsmärkten genießen viele Bremerinnen und Bremer besinnliche Stunden bei Glühwein und Lebkuchen oder sind auf der Suche nach Geschenken für Freunde und Verwandte. Auch Taschen¬diebe mögen die Vorweihnachtszeit, denn im engen Gedränge haben sie es leicht, unbemerkt Geldbeutel und Handtaschen zu stehlen.

Meist arbeiten die Diebe im Team und sind nur schwer zu erkennen. Durch Anrempeln oder Drängeln lenkt ein Betrüger sein Opfer ab, der Zweite stiehlt die Wertsachen und übergibt sie an einen weiteren Komplizen, der dann spurlos in der Menge verschwindet. Die meisten Fälle werden leider nicht aufgeklärt, da die Betroffenen den Diebstahl häufig erst später bemerken.

PIN am besten auswendig lernen
Oftmals kommt es bereits kurz nach der Tat zu unberechtigten Transaktionen mit gestohlenen Girocards und dazugehörigen Geheimzahlen. Wie kann das sein? „Wenn Karteninhaber die Schutzregel - PIN und Karte: Trennung muss sein! – beachten, sind sie auf der sicheren Seite. Am besten lernt man die Geheimzahl auswendig. Wer sich die Zahlenkombination partout nicht merken kann, baut sich eine Eselsbrücke“, rät Dr. Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen e.V.

Tipps fürs fröhliche Weihnachtsshopping:
Tragen Sie nur so viel Bargeld wie nötig bei sich, denn bei Verlust ist es nicht ersetzbar.
Verteilen Sie Bargeld und Zahlungskarten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung.
Schließen Sie immer Ihre Handtasche und tragen Sie die Verschlussseite eng am Körper.
Achten Sie besonders im Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen und lassen Sie sich nicht ablenken. 

„Wenn Verbraucher merken, dass ihre Zahlungskarten weg sind, sollten sie schnell handeln. Am besten, sie sperren umgehend alle Karten über den kostenlosen Sperr-Notruf 116 116 – in nur einem Schritt, weltweit und rund um die Uhr“, meint Margit Schneider, Vorstandsvorsitzende des Sperr-Notrufs 116 116 e.V.

Weitere Tipps bei Verlust der Zahlungskarten:
Nutzen Sie alternativ zur telefonischen Sperrung auch die Sperr-App 116 116: Hier können Sie die Daten Ihrer Zahlungskarten speichern und Girocards direkt aus der App sperren.
Erstatten Sie bei Diebstahl Anzeige bei der Polizei und lassen Sie dort auch das SEPA-Lastschriftverfahren (Bezahlen mit Karte und Unterschrift) sperren. 
Prüfen Sie sorgfältig Ihre Kontobewegungen und reklamieren Sie unrechtmäßige Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.
 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
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