Strom und Geld sparen im Garten – Von Zeitschaltuhr bis Solarenergie

Pressemitteilung vom
  • Einsatz von Beleuchtung sollte gut durchdacht sein, um Storm zu sparen
  • Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder helfen, den Strom punktuell und temporär zu nutzen
  • Solarenergie clever nutzen, um Geldbeutel und Umwelt etwas Gutes zu tun
Lampen Garten
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Wer Licht und elektrische Geräte im Garten oder auf dem Balkon clever einsetzt, kann Geld sparen. Nachts, wenn keiner guckt, müssen Bäume und Pflanzen nicht beleuchtet werden. Einige Gartengeräte lassen sich allein durch Muskelkraft bedienen und Solaranergie ist immer eine gute Idee.

Nachts sind alle Katzen grau – und möglichst wenige Lampen an

Das nächtliche Beleuchten von Bäumen, Wasserläufen oder Blumenrabatten verursacht nicht nur dem Stromzähler unruhige Nächte. Auch Insekten und Vögel leiden zunehmend an der Lichtverschmutzung. „Verbraucher:innen sollten sich also genau überlegen, welche Bereiche sie, wenn überhaupt, auch nachts beleuchtet haben wollen“, erklärt Inse Ewen, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. „Zeitschaltuhren helfen, Beleuchtungen nur zu ganz bestimmten Tageszeiten zu nutzen“, weiß die Energie-Expertin. Außerdem gibt es Bewegungsmelder.

Muskelkraft statt Elektrizität

Immer mehr elektrische Helfer machen die Gartenarbeit komfortabler. Kaum scheint die Sonne, rattert und brummt es durch die Nachbarschaft. Neben einigen nützlichen Utensilien sind auch jene dabei, die durch kurze Lebensdauer oder ihren eingeschränkten Nutzen hauptsächlich das Gerätehaus belegen. Gartengeräte, die nur selten zum Einsatz kommen können ausgeliehen werden. „Und es muss nicht immer elektrisch sein, häufig reicht auch die eigene Muskelkraft, um beispielsweise Äste zu schneiden oder den Rasen zu mähen“, sagt Inse Ewen. Zudem sind sie meist robuster und günstiger in der Anschaffung.

Heizpilze arbeiten wenig effizient

Heizpilze und Wärmestrahler sorgen dafür, die langersehnten Sommertage voll auskosten zu können. Leider erwärmen sie in erster Linie die Umgebung und geben viel Energie ungenutzt in die Umwelt ab. Während gasbetriebene Heizstrahler viel CO2 freisetzen, sind elektrische Wärmestrahler echte Stromfresser.
Tipp der Verbraucherzentrale: Werden die Abende kühler, sorgen Jacken und warmen Wolldecken für gemütliche Abendstunden im Garten.

Beratungstermine unter: 0421-160777

Solarenergie nutzen

Viele Geräte, die im Garten im Dauerbetrieb laufen, wie Lampen, Pumpen oder Wasserspiele, können mit Solarstrom betrieben werden. Wichtig ist, bereits beim Kauf auf den Verwendungszweck und die Leistung zu achten. Ein integrierter Akku verlängert die Betriebszeit. „Verbraucher:innen sollten beim Kauf besonderes Augenmerk auf den Standort der Solaranlage legen, damit solarstrombetriebene Geräte auch bei wechselhaftem Wetter funktionieren“, rät die Energieberaterin.
Ist eine Energiesteckdose vorhanden, kann mit Stecker-Solargeräten zum Beispiel auf dem Balkon, der Terrasse oder an der Wand des Gartenhäuschens Solarstrom erzeugt werden. Die Geräte vereinen meist bis zu zwei Solarmodule und sind mit einer Nennleistung von bis zu 600 Watt vielseitig einsetzbar. Ist kein Netzanschluss vorhanden - zum Beispiel in Gartenlauben oder Wochenendhäusern - bieten sich Insellösungen an. Sie vereinen Solarmodule mit einem einer Autobatterie ähnlichem Akku, der die Sonnenenergie vom Tag speichert. Am Abend können dann 12 V Geräte mit dem gespeicherten Strom betrieben werden.

Unsere Tipps in der Übersicht:

  1. Licht und elektrische Geräte gut überlegt einsetzen
  2. Nachts Teile im Garten oder auf dem Balkon, wenn überhaupt, nur punktuell ausleuchten
  3. Bei kleineren Gärten und Arbeiten können auch nichtelektrische Gartengeräte gute Helfer sein
  4. Statt Heizpilzen tut es an kühleren Abenden auch eine Jacke oder ein Pullover.
  5. Nutzen Sie Solarenergie

Lassen Sie sich beraten! Fragen zu Solarstrom, Akkus und sparsamen Geräten beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Termine unter 0421-160777 oder terminland.de.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie