Luftreiniger – Schutz vor Corona?

Pressemitteilung vom
Die Verbraucherzentrale Bremen gibt Tipps, auf welche Dinge Verbraucher beim Kauf von Luftreinigern achten sollten
Hand an Filter eines Luftreinigers
  • AHA als wichtigster Baustein der Prävention
  • Bei Luftreinigern Filter regelmäßig wechseln
  • Bei allen Modellen auf den Stromverbrauch achten
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Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und damit stellen sich Verbraucherinnen und Verbraucher die Frage, wie für einen guten Luftaustausch in Innenräumen gesorgt werden kann. Die Sorge vor Ansteckung mit dem Corona-Virus ist hoch. Können Luftreiniger das Problem lösen?

Dauerlüftung ist in der kalten Jahreszeit keine Dauerlösung. Doch wie sieht es mit den derzeit intensiv beworbenen Luftreinigern aus? „Auch sie sind keine Wunderwaffe und können das regelmäßige Lüften nicht ersetzen“, informiert Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie aber die Hygienemaßnahmen in Innenräumen unterstützen.

Wer auf den Kauf eines Luftreinigers nicht verzichten möchte, sollte einige Aspekte beachten:

  • Lüften ist und bleibt der wichtigste Baustein beim Austausch der Raumluft
  • Modell und Reinigungsleistung müssen stimmen
  • HEPA-Filter der Klasse H13 oder H14 filtern Viren
  • Filter regelmäßig wechseln
  • Stromverbrauch im Blick behalten

Detaillierte Informationen in unserem Online-Artikel.

AHA-Regel: Abstand halten, Hygienemaßnahmen, Alltagsmaske

„Die AHA-Regeln Abstand halten, Hygienemaßnahmen einhalten und Alltagsmaske tragen, sind immer noch oberstes Gebot“, sagt Annabel Oelmann. Mobile Luftreiniger würden ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, doch einen 100-prozentigen Schutz gäbe es nicht.
So bestätigt auch das Umweltbundesamt, dass sie als unterstützende Maßnahme zu sehen sind. Werbeaussagen in Bezug auf die Virenabwehr sollten kritisch hinterfragt werden.
„Regelmäßiges Lüften mit weitgeöffneten Fenster, am besten Querlüftung mit Durchzug, ist das A und O“, rät Inse Ewen, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. So könne die mögliche Virenkonzentration in der Raumluft reduziert werden. Hier gilt: kurz aber oft.

Stromverbrauch nicht außer Acht lassen

„Die „saubere“ Luft hat jedoch ihren Preis. Je nach eingestellter Ventilatorstufe und eingestellter Nutzungszeit können sich je nach Leistung einige Kilowattstunden auf der Stromrechnung niederschlagen“, warnt Inse Ewen. Hinzu käme noch der Standby-Verbrauch. Da dieses Gerät, zumindest in der kalten Jahreszeit, möglicherweise im Dauereinsatz ist, sollte auf jeden Fall nach dem Stromverbrauch gefragt werden.

 

 

FAZIT
Regelmäßiges, kurzes Stoßlüften sorgt für einen guten Austausch der Luft in Innenräumen. Bei dem Kauf von Luftfiltern sollte auf die Filterart und den Stromverbrauch geachtet werden.
Fragen zum Energieverbrauch beantworten unsere Expertinnen und Experten persönlich oder telefonisch. Termine unter: 0421-160777

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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