Betrug im Namen des Rundfunkbeitrages

Pressemitteilung vom

•    Beratung zum Beitragsservice kostenlos in der Verbraucherzentrale
•    Beitragsnummer und Namen kontrollieren und abgleichen
•    Festsetzung erfolgt nicht monatlich, sondern quartalsweise

Gebühren Fernseher Fernbedienung Geldscheine Verbraucherzentrale Bremen
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In Bremen und Bremerhaven werden aktuell gefälschte Schreiben versendet, die als Absender die offiziellen Logos des Norddeutschen Rundfunk, der ARD, des ZDFs und des Deutschlandradios tragen. In diesen mit Gebühren-/Beitragsbescheid überschrieben und per Post versendeten Schreiben, werden Verbraucherinnen und Verbraucher aufgefordert, ihren Rundfunkbeitrag zu zahlen und auf ein Bankkonto der Fidor Bank in München zu überweisen.

„Die Schreiben sind gut gemacht und sehen echt aus“, beurteilt die Rechtsreferentin der Verbraucherzentrale Bremen, Nicole Mertgen, die Anschreiben. Sie mahnt, auf keinen Fall Geld zu überweisen und gibt Hinweise, wie man einen echten von einem gefälschten Bescheid unterscheiden kann:

„Der Beitragsservice schreibt die Verbraucherinnen und Verbraucher immer konkret mit Namen an“, erklärt sie. „Bei den uns vorliegenden gefälschten Schreiben steht dagegen nur eine Postleitzahl und der Ort. In den vermutlich massenhaft versendeten Briefen steht zudem keine quartalsweise Abrechnung, sondern nur eine monatliche. Auch das ist ein Zeichen, dass das Schreiben nicht echt ist“. Ebenfalls sei die Beitragsnummer im Schreiben möglicherweise frei erfunden, dies könnten die Bremerinnen und Bremer schnell mit der eigenen Nummer abgleichen und so Gewissheit erlangen.

Wer unsicher ist, kann das Schreiben kostenlos in der Verbraucherzentrale prüfen lassen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.