Geld mit gutem Gewissen anlegen

Pressemitteilung vom
Anlässlich der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit informieren die Verbraucherzentralen zwischen dem 29. Mai und dem 8. Juni 2017 über ethisch-ökologische Finanzprodukte. Ziel der Aktion ist es, das Thema "ethisch-ökologische Geldanlage" bei Verbrauchern bekannter zu machen und für mehr Transparenz in diesem Marktsegment zu sorgen.

Anlässlich der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit informieren die Verbraucherzentralen zwischen dem 29. Mai und dem 8. Juni 2017 über ethisch-ökologische Finanzprodukte. Ziel der Aktion ist es, das Thema "ethisch-ökologische Geldanlage" bei Verbrauchern bekannter zu machen und für mehr Transparenz in diesem Marktsegment zu sorgen.

Off
  • Informationen zu Finanzprodukten vom Klima-Sparbuch bis zu nachhaltigen Investmentfonds
  • Zahlreiche Vorträge und Sonderberatungen bei sechs Verbraucherzentralen deutschlandweit

Immer mehr Menschen möchten finanzielle Ziele mit ethischen, sozialen und ökologischen Wertvorstellungen in Einklang bringen und wählen Geldanlagen, die etwa den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern oder die Finanzierung von Waffengeschäften, Atomkraft oder Kinderarbeit ausschließen. Doch welche Angebote am Markt halten, was sie versprechen?

"Im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit möchten wir Verbraucherinnen und Verbraucher darauf aufmerksam machen, wie sie mit ihrer Geldanlage einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können", sagt Ulrike Brendel, Leiterin des Projekts "Gut fürs Geld, gut fürs Klima" bei der Verbraucherzentrale Bremen.

Gleichzeitig warnt die Verbraucherzentrale davor, Verträge vorschnell abzuschließen. Nicht alles, was auf dem ersten Blick als grüne oder nachhaltige Geldanlage verkauft wird, verdient diesen Namen. "Auch gibt es viele unseriöse Angebote am Markt, und insbesondere einige Umweltinvestments sind schlichtweg zu riskant für viele Verbraucherinnen und Verbraucher", betont Brendel.

Die Expertinnen und Experten der Verbraucherzentralen informieren über Finanzprodukte vom Girokonto über klassische Sparprodukte bis zu Investmentfonds mit Nachhaltigkeitsansatz. Dabei haben sie nicht nur die Nachhaltigkeit der Investition im Blick, sondern auch die Rendite, Verfügbarkeit und Sicherheit der Geldanlage. Die Veranstaltungsformate reichen von Vorträgen über kostenlose Einzelberatungen bis zu Verbrauchercafés mit lockeren Gesprächsrunden.

An der Aktion beteiligen sich die Verbraucherzentralen in Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen zu den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit: www.tatenfuermorgen.de

 

Über das Projekt "Gut fürs Geld, gut fürs Klima"

Das bundesweite Projekt "Gut fürs Geld, gut fürs Klima" der Verbraucherzentrale Bremen informiert über nachhaltige Geldanlage und Altersvorsorge. Die Verbrau-cherzentrale Bremen kooperiert dafür mit den Verbraucherzentralen Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Gefördert wird "Gut fürs Geld, gut fürs Klima" vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Fernwärme

Klageregister eröffnet: vzbv verklagt E.ON und HanseWerk Natur

Seit 2020 haben E.ON und HanseWerk Natur ihre Fernwärmepreise um ein Vielfaches erhöht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Preiserhöhungen für rechtswidrig und verklagt die Unternehmen. Tragen Sie sich ins Klageregister ein, um an der Sammelklage teilzunehmen.
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
Plastikmüll im Meer

Einwegplastik-Verbot in der EU: Das sind die Alternativen

Eine neue Verordnung hat im Juli 2021 mit einer Reihe von Einwegkunststoff-Produkten Schluss gemacht – darunter Wattestäbchen, Plastikteller oder auch Styropor-Becher. Wir zeigen, um was es dabei genau geht und bewerten die praktischen Alternativen.