Bremer Girokonto-Vergleich

Pressemitteilung vom
Die Verbraucherzentrale Bremen e.V. veröffentlicht einen Marktcheck, indem sie die Girokonto-Kosten 12 Bremer Banken vergleicht. Kostenlos geht es nur noch online. Personen mit geringem Geldeingang auf dem Konto müssen erst recht zahlen.

Die Verbraucherzentrale Bremen e.V. veröffentlicht einen Marktcheck, indem sie die Girokonto-Kosten 12 Bremer Banken vergleicht. Kostenlos geht es nur noch online. Personen mit geringem Geldeingang auf dem Konto müssen erst recht zahlen.

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  • 12 Girokonten ortansässiger Bremer Banken untersucht
  • Kostenlos sind nur Onlinekonten unter Einhaltung diverser Kriterien
  • Kostenfaktoren: Höhe des Geldeingangs und beleghafte Überweisungen
  • Einkommensschwache werden mit Gebühren bestraft

Viele Banken haben ihre Preise erhöht. Das kostenlose Girokonto, bei dem alle Buchungen inklusive sind, die Girocard und Kreditkarte nichts kosten und keine Bedingungen zu erfüllen sind, gibt es praktisch nicht mehr. Bei der Postbank sollen bereits so viele Kündigungen eingegangen sein, dass diese nicht mehr zeitnah mit den Bestätigungen hinterher kamen, berichteten uns Kunden.

Der Wechsel des Girokontos geht mithilfe der vorgeschriebenen Wechselhilfe des neuen Anbieters deutlich leichter von statten. Allerdings ist der Produktvergleich für Verbraucher durch die Angebotsstruktur unterschiedlicher Konto- und Gebührenmodelle erschwert.

Alle 12 Banken sind mit je zwei Kontomodellen angegeben. Einmal die reine Online-Variante und einmal eher das klassische Modell. Die Übersicht enthält den Jahrespreis für die Kontoführung, die Höhe des Dispozinses sowie die Kosten für eine Kreditkarte. Darüber hinaus erfahren Verbraucher, welche Bankautomaten ihnen für die kostenlose Bargeldabhebung zur Verfügung stehen.

Die Untersuchung zeigt, wer auf Online-Banking umstellt, findet noch eine kostenlose Kontoführung in Bremen oder muss inklusive Giro- und Kreditkarte nur bis zu 60 € im Jahr zahlen. Einige Anbieter liegen deutlich über 100 € im Jahrespreis.

Einkommensschwache werden durch das Anheben von Mindestschwellen des Geldeingangs für ein kostenfreies Konto diskriminiert. Bei den meisten liegt die Schwelle bei über 1.000 € im Monat, aber auch mit bis zu 3.000 € monatlichem Geldeingang. Wer zudem noch beleghafte Buchungen wünscht, muss sich genau erkundigen, wie hoch diese im Einzelfall sind. Pro Überweisung können so z. B. noch 2 € hinzukommen.

Wer zu einer nachhaltigen Bank wechseln möchte, kann auf den Girokontovergleich der Verbraucherzentrale Bremen vom September zu den Konditionen der alternativen und kirchlichen Banken zurückgreifen:

Girokontenvergleich der Verbraucherzentrale Bremen zu alternativen und kirchlichen Banken

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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