Nuss des Monats – die Walnuss

Pressemitteilung vom
  • Wenn sich die dicke, grüne Hülle öffnet und vom Baum fällt, sind die Nüsse reif
  • Walnüsse enthalten viele wertvolle Nährstoffe, sind aber auch sehr kalorienreich
  • Mit 25 g (etwa sieben) Walnüsse am Tag kann eine Portion Obst ersetzt werden
Walnuss
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Ursprünglich stammt der Walnussbaum Juglans regia aus Asien, wird in Deutschland aber schon seit Jahrhunderten kultiviert. Jetzt im Herbst fallen die Früchte von den Bäumen und können gesammelt werden. Die Verbraucherzentrale Bremen empfiehlt die Walnuss als Zutat für viele leckere Rezepte. 

Eigenwilliges Aussehen

Botanisch gehören die Walnüsse zu den Nussfrüchten. Sie sind von einer dünnen Samenhaut und einer sehr harten, hellbraunen Schale umgeben, die mit einem kräftigen Nussknacker geöffnet werden kann.
Vom Aussehen her erinnern Walnüsse aufgrund der zerfurchten Oberfläche und der ovalen Form an kleine Gehirne. 

Kleine Nährstoffbomben

„Walnüsse sind bekannt für ihren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren“, weiß Sonja Pannenbecker, Referentin für Ernährung und Lebensmittel von der Verbraucherzentrale Bremen. Weil wissenschaftliche Studien den gesundheitlichen Nutzen belegen, darf mit den beiden folgenden, von der EU zugelassenen, gesundheitsbezogenen Aussagen auf Lebensmitteln sogar geworben werden: „Walnüsse tragen dazu bei, die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern“ und die enthaltene Fettsäure „Linolsäure bzw. Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.“ Diese Effekte setzen allerdings voraus, dass täglich mind. 30 g Walnüsse gegessen werden.  Deshalb dürfen diese Angaben nur für Lebensmittel verwendet werden, die eine tägliche Verzehrmenge von mindestens 30 g Walnüssen gewährleisten.

„Neben den wertvollen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren punkten sie aber auch mit weiteren nennenswerten Nährstoffgehalten. So sind sie unter anderem reich an Vitamin E, B-Vitaminen und den Mineralstoffen Kalium, Magnesium, Eisen und Zink“, erklärt Sonja Pannenbecker. Aus diesem Grund kann mit einer kleinen Menge von 25 g eine von zwei – von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen – Portionen Obst am Tag ersetzt werden.

„Der Energiegehalt hat es allerdings auch in sich: 100 g (etwa 30 Walnüsse) bringen mehr Kalorien mit sich, als eine Tafel Schokolade. Deshalb sollten sie nur in Maßen gegessen werden“, rät Sonja Pannenbecker.

Walnüsse selber sammeln und trocknen

Jetzt bietet sich die Gelegenheit, die Nüsse selbst zu sammeln. Anschließend können sie entweder direkt verzehrt werden – dann die bittere Samenhaut vorher entfernen – oder sie werden ein bis zwei Wochen lang getrocknet. Danach können sie in Netzen luftig und trocken, am besten hängend, aufbewahrt werden und sind so einige Wochen haltbar.
Wer sie nicht selbst sammeln möchte oder wem sich keine Gelegenheit bietet, der bekommt sie auch im Handel. Sie stammen überwiegend aus den USA oder aus Frankreich, da es hierzulande nur wenige Walnussplantagen gibt. Dabei handelt es sich um getrocknete Nüsse. Die Samenhaut ist nicht mehr ganz so bitter und kann mitgegessen werden. 

Eine Vorweihnachtszeit ohne Walnüsse – undenkbar!

Walnüsse gehören wie Mandarinen auf jeden Adventsteller und lassen sich in gemütlicher, vorweihnachtlicher Atmosphäre prima selbst knacken. In zahlreichen, leckeren Rezepte für Plätzchen, Nussecken oder Brot kommen Walnüsse zum Einsatz. 

 „Mein Tipp: Bereiten Sie doch mal ein leckeres Pesto mit Walnüssen zu oder würzen Sie Ihren Salat mit Walnussöl – das bringt Abwechslung auf den Tisch“, empfiehlt Sonja Pannenbecker.

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