Gemüse des Monats: Spargel

Pressemitteilung vom
Die Spargelernte startete etwas holprig und es stehen nicht so viele Erntehelfer wie üblich zur Verfügung. Dafür fällt die Nachfrage der Gastronomie weg und so müssen sich Verbraucherinnen und Verbraucher in Zeiten der Corona-Pandemie keine Sorgen über zu wenig heimischen Spargel machen.
Spargel
Weißer Spargel

Das Wichtigste in Kürze:

  • Trotz des schwierigen Starts bei der Spargelernte in diesem Jahr kann die Nachfrage nach frischem, deutschen Spargel bedient werden
  • Spargel ist kalorienarm und reich an Kalium und B-Vitaminen 
  • Er sollte möglichst frisch verarbeitet werden
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Die Spargelernte startete dieses Jahr etwas holprig und es stehen nach wie vor nicht so viele Erntehelfer wie üblich zur Verfügung. Dafür fällt die Nachfrage der Gastronomie weg und so müssen sich Verbraucherinnen und Verbraucher in Zeiten der Corona-Pandemie keine Sorgen über zu wenig heimischen Spargel machen. Traditionell endet die Spargelsaison am 24. Juni, dem Johannistag.

Unterschied zwischen weißem und grünen Spargel

Asparagus officinalis lautet die botanische Bezeichnung. Weißer Spargel wächst unter der Erde. Wenn er in Kontakt mit Sonnenlicht kommt, verfärbt er sich violett, deshalb wird er geerntet kurz bevor die Stangen durch die Erde brechen. Grüner Spargel wächst oberirdisch und enthält Chlorophyll, welches für die grüne Farbe verantwortlich ist.

Hoher Wasseranteil und trotzdem reich an Vitaminen

Spargel besteht zu etwa 93% aus Wasser und ist dennoch reich an Kalium, Folsäure, Vitamin C, B-Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Grüner Spargel enthält im Vergleich zum weißen Spargel noch mehr Vitamin C und Provitamin A. Der typische Geschmack kommt durch die enthaltenen Schwefelverbindungen zustande.

Kennzeichnung

Die Einteilung in die Klassen Extra, I und II sind nicht mehr vorgeschrieben, freiwillig ist es jedoch weiterhin möglich. Bei der Sortierung nach Klassen kommt es auf die Kopffestigkeit, die Färbung der Köpfe bei weißem Spargel und den Weißanteil der Stange bei Grünspargel an. Außerdem spielt die Stangenform und die Sortierung nach Stangendicke eine Rolle. 
Die Angabe des Ursprungslandes ist sowohl bei losem als auch bei verpacktem Spargel verpflichtend. 

Am besten ganz frisch verarbeiten
 
„Spargel schmeckt am besten, wenn er so frisch wie möglich verarbeitet wird. Deshalb ist es empfehlenswert, regional angebauten Spargel zu kaufen -– dann hat er keinen weiten Weg hinter sich und das schont zusätzlich das Klima,“ erklärt Sonja Pannenbecker, Referentin für Lebensmittel und Ernährung der Verbraucherzentrale Bremen. 
Vor der Zubereitung sollte der Spargel gründlich gewaschen und anschließend vom Kopf nach unten mit einem Sparschäler geschält werden. Grüner Spargel muss nicht geschält werden. Da das Endstück oft holzig ist, sollte es um etwa 1-3 cm gekürzt werden. Ins Kochwasser etwas Salz und eine Prise Zucker geben, das mildert den bitteren Geschmack.

UNSER TIPP:
 
In ein feuchtes Tuch gewickelt und im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich der Spargel ein bis zwei Tage frisch.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Kochen und guten Appetit.

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