Weihnachtsgeschenke und Stromkosten

Pressemitteilung vom
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bremen empfiehlt, bei der Auswahl von Weihnachtsgeschenken auf deren Stromverbrauch zu achten und dadurch das Portemonnaie und die Umwelt zu schonen.
Lichterkette Energiesparen
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Elektro- und Haushaltsgeräte: „Wer ein Elektrogerät verschenken möchte, schaut am besten zuvor auf das Energielabel und wählt ein Gerät mit der höchsten verfügbaren Effizienzklasse aus“, rät Inse Ewen, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. Bei Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Geschirrspülern ist das A+++ und bei Fernsehern A++. Computer haben zwar kein Energielabel, dennoch unterscheiden sich die Verbrauchswerte enorm. Hier hilft ein Blick auf das Datenblatt des Geräts.

Spielekonsolen: Wahre Stromfresser können aktuelle Modelle von Spielekonsolen sein. Bei einer täglich zweistündigen Spieldauer verursachen Modelle mit Spitzenverbräuchen jährliche Stromkosten von 30 bis 40 Euro. Hinzu kommt der Stromverbrauch des angeschlossenen Fernsehers. Gamer sollten darauf achten, die Geräte nicht im Standby zu belassen, sondern sie bei Nichtgebrauch vom Stromkreis zu trennen.

Smart Home: Mit Smart Home lassen sich verschiedene Funktionen im Haus steuern und auf die Bedürfnisse der Bewohner anpassen. Dazu gehören neben vielen Elektrogeräten auch die Beleuchtung und die Heizung. Wer Smart Home so programmiert, dass Licht und Heizung zum Beispiel nur bei Anwesenheit in Betrieb sind, spart damit sogar Energie ein. Allerdings verbrauchen smarte Geräte in der Regel zusätzlich Strom, weil sie sich ständig mit dem Internet verbinden. Ein smartes Zuhause verbraucht so häufig mehr Strom als eines ohne smarte Geräte.

Energieberatung: „Eine Energieberatung durch die Verbraucherzentrale kann ein nützliches Geschenk sein. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten vielfältige Tipps und eine individuelle und unabhängige Beratung, die durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie je nach Beratungsangebot kostenlos oder sehr preiswert ist“, erläutert Energieexpertin Inse Ewen. Mögliche Themen sind das richtige Heizen, Auswahl von sparsamen Elektrogeräten, Heizungsoptimierung, Dämmung, Sanierung von Wohneigentum oder der Einsatz von erneuerbaren Energien. Weitere Informationen: verbraucherzentrale-energieberatung.de und 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Über uns:
Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher mit derzeit rund 600 Energieberatern und an mehr als 800 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von 50 km Länge voller Steinkohle entspricht. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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