Licht in der dunklen Jahreszeit

Pressemitteilung vom
  • LED-Lichterketten sind stromsparender als Halogen oder Glühlämpchen
  • Sichere Lampen erkennt man am GS-, VDE- oder TÜV-Zeichen
  • Vorsicht bei batteriebetriebenen Kerzen
Lichterketten vor Häusern
Off

Gerade in der dunklen Jahreszeit steigt das Bedürfnis nach Licht und Helligkeit in den eigenen vier Wänden. Damit das dicke Ende nicht in Form der Stromrechnung kommt, gibt die Verbraucherzentrale Tipps für stromsparende Beleuchtung.

„Bei Lichterketten lohnt es sich vor dem Kauf auf den Stromverbrauch zu achten“, sagt Inse Ewen, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. LED-Lichterketten verbrauchen am wenigsten Energie. Im Vergleich zu konventionellen Glüh- oder Halogenlampen benötigt eine LED-Beleuchtung nur etwa 1/10 des Stroms bei einer rund 100-mal längeren Lebensdauer.
„Es gibt auch LED-Baumkerzen, die kabellos per Batterie und Fernbedienung zum Leuchten gebracht werden – von diesen raten wir ab“, ergänzt Ewen. Denn: Batteriestrom ist 150-mal teurer als Strom aus der Steckdose, wodurch das erzeugte Licht extrem teuer ist. Außerdem halten die Batterien nicht lange und müssen mehrmals in der Advents- und Weihnachtszeit ausgewechselt werden. Damit fällt viel Sondermüll an.

Beleuchtung nur einschalten, wenn sie auch jemand sieht

Während Ihrer Abwesenheit oder nachts können Sie die Beleuchtung ruhig abschalten. „Dazu müssen Sie nicht einmal selbst aktiv werden. Für gewünschte Lichtpausen sorgen Zeitschaltuhren“, rät Ewen. „Auch in Räumen, in denen Sie sich nicht aufhalten, sollten Sie einfach mal den Stecker ziehen.“

Kurzschlussgefahr bei Outdoor-Beleuchtung

Bei allen Lichterketten müssen Trafo und Kabel gegen Spritzwasser geschützt sein, sonst droht bei Regen ein Kurzschluss. Entsprechender Weihnachtsschmuck ist mit den Kürzeln IP44, IP54 oder IP64 oder mit einem Symbol (Tropfen im Dreieck) gekennzeichnet. Lichterketten für den Wohnraum sollten nicht im Freien verwendet werden.
Eine schöne Alternative für den Garten sind auch Solar-LED-Lichterketten. Sie sind gut für die Umwelt und sparen auch noch das Verlängerungskabel.

Woran Sie sichere Lampen erkennen

Ob LED, Halogen- oder Glühlampe: Immer wieder gelangt Weihnachtsschmuck auf den Markt, der erhebliche Sicherheitsmängel aufweist. Einen Hinweis auf die Zuverlässigkeit eines Produkts gibt das Prüfsiegel GS (geprüfte Sicherheit). Auch ein VDE-Prüfzeichen oder ein TÜV-Siegel sind gute Auswahlkriterien. Mit dem CE-Zeichen bestätigen Hersteller dagegen nur, dass sie sich selbst verpflichtet haben, geltende EU-Richtlinien einzuhalten.
„Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass auf der Verpackung Angaben zur Elektronik und Sicherheitshinweise aufgeführt sind“, rät Ewen. Außerdem sollte dem Produkt eine deutschsprachige Bedienungsanleitung beiliegen und der Name des Herstellers genannt sein.

LED sind bei der Beleuchtung zu bevorzugen. Öfter mal den Stecker ziehen, um Umwelt und Geldbeutel zu schonen. Sicherheitssiegel beachten.
Beratung für Neuanschaffungen und bestehender Adventsbeleuchtung gibt es kostenlos bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bremen. Vereinbaren Sie einfach einen unter 0421-160777 oder online unter www.verbraucherzentrale-bremen.de.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.