Frühjahrsputz macht bei Haushaltsgeräten nicht halt

Pressemitteilung vom
Eine Hand öffnet die Tür eines Backofens
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Frühjahrsputz macht bei Haushaltsgeräten nicht halt

Die richtige Pflege von Kühlschrank, Wasserkocher und Co. sorgt dafür, dass sie zuverlässig und effizient arbeiten.

Die Fenster sind geputzt, die Schränke ausgewischt, aber die Pflege der Elektrogeräte kommt oftmals zu kurz beim Frühjahrsputz, dabei sind sie so gut wie täglich im Einsatz. „Damit sie lange zuverlässig und effizient arbeiten, ist eine regelmäßige Reinigung und Pflege unabdingbar“, sagt Annabel Oelmann , Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen und gibt dazu nützliche Tipps. Grundsätzlich gilt, die Angaben in der Bedienungsanleitung zu beachten.

Der Innenraum und die Türdichtungen von Kühl- und Gefriergeräten sollten regelmäßig mit warmem Wasser und Neutralseife abgewischt werden. Das beugt der Entwicklung von schädlichen Mikroorganismen vor und verhindert Geruchsbildung. Gefriergeräte sind zusätzlich hin und wieder abzutauen. Damit lassen sich Energie und Geld sparen: Schon ein Zentimeter Eisschicht erhöht den Stromverbrauch um 50 Prozent.

Das regelmäßige Entkalken von Kaffeemaschine und Wasserkocher verlängert nicht nur die Lebensdauer, sondern spart auch Strom. Auch der Kühlschrank und das Gefrierfach sind Energiefresser, vor allem dann wenn sie über das Jahr nicht enteist wurden. Deshalb ran an das Eis und abtauen.

Reinigen Sie auch die Gummidichtungen der Backofentür regelmäßig mit warmem Wasser und einer Neutralseife säubern. Das stellt sicher, dass die Backofentür richtig schließt und keine Wärme und Energie verloren gehen.

Beim Geschirrspüler die Siebe regelmäßig von Speiseresten befreien. Ansonsten ist er relativ pflegeleicht. Der Innenraum wird während der Spülgänge automatisch mitgereinigt. Hin und wieder das Gerät bei höchster Temperatur laufen lassen. Das vermeidet Rückstände von fettigen Speiseresten.

Im Zuge der Pflege und Reinigung der Elektrogeräte sollten Verbraucherinnen und Verbraucher auch über den Austausch heimlicher Stromfresser nachdenken. „Vor allem bei Haushaltsgeräten, die älter als zehn Jahre sind, kann es sich lohnen, sie durch ein neues Modell zu ersetzen, das erheblich weniger Energie verbraucht“, rät Energieberaterin Inse Ewen. So spart beispielsweise ein neues Kühlgerät mit Energieeffizienzklasse A+++ im Vergleich zu einem 15 Jahre alten A-Modell bis zu 50 Prozent Energie ein.

Alle Fragen rund um das Thema Energiesparen werden aktuell telefonisch und kostenfrei in der Energieberatung beantwortet. Eine Terminvereinbarung unter 0421-160777 oder unter energie@vz-hb.de ist erforderlich.

 

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ermöglicht allen Verbrauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen. Seit 1978 wird die Energieberatung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. In bundesweit über 800 Einrichtungen engagieren sich rund 600 Architekten, Ingenieure und andere Experten. Sie beraten anbieterunabhängig und neutral und finden individuelle Lösungen für jeden Verbraucher. Seine Interessen stehen im Mittelpunkt der Beratung. Je nach Problemstellung und persönlichen Bedürfnissen gibt es verschiedene Beratungsformate, von der schnellen Telefonberatung bis zum ausführlichen Beratungstermin zu Hause.

 

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