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Auftaktveranstaltung: Bremer Kitas reduzieren Lebensmittelverluste

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Bevor es in die praktische Phase geht, fand in der vergangenen Woche die Auftaktveranstaltung des Projekts mit einigen relevanten Akteur:innen - insbesondere den Küchenleiter:innen der teilnehmenden Kitas - statt. Hier finden Sie einige Eindrücke von der Veranstaltung.
Gespräche während der Gruppenarbeit
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Endlich geht es richtig los. In den Räumlichkeiten der Martin Luther Gemeinde in Findorff fand der Auftakt des Projektes am Dienstag, den 17. Mai 2022 statt. Die Verbraucherzentrale Bremen lud die Küchenleitungen der am Projekt teilnehmenden Kitas sowie Vertreter:innen themennaher Organisationen, Initiativen, Behörden und Projekte zum Austausch ein. Vertreten waren die BioStadt Bremen, das Leibnitz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, das Projekt „schöpfungsfreundliche Kita“ der Bremischen Evangelischen Kirche sowie Mitarbeitende des Verbraucherschutzreferats der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz. Ziel war es, in einen Austausch zu kommen, das Vorgehen im Projekt zu diskutieren und den Teilnehmenden die Relevanz des Themas Lebensmittelverschwendung in der Kita-Verpflegung zu verdeutlichen.

Kolleg:innen der Verbraucherzentrale NRW, die bereits ähnliche Projekte in Schulen und Kitas durchgeführt haben, erläuterten die Messmethodik und berichteten von den bisherigen Ergebnissen. Diese Messmethodik wird eins zu eins auch in Bremen umgesetzt, um vergleichbare Daten zu ermitteln. In Kleingruppen wurden Ursachen für die Entstehung von Lebensmittelabfällen in Kitas sowie Lösungsansätze herausgearbeitet, um diese zu reduzieren. An einer dritten Station konnten die Gruppen ihre Wünsche und Hoffnungen konkret für dieses Projekt, aber auch Erwartungen an die Politik äußern. Gemeinsam hatten alle Gruppen, dass sie sich wünschen, dass die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird und auf allen Ebenen – Politik, Verbraucher:innen, Industrie – angegangen wird.

Das Projektteam freut sich sehr, dass das Projekt nun in die Praxisphase übergeht.

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