Verbraucherzentrale Bremen
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Themen :: Ernährung :: Lebensmittelklarheit

www.lebensmittelklarheit.de ist online

Neues Internetportal der Verbraucherzentralen sorgt für mehr Durchblick und Dialog bei der Lebensmittelkennzeichnung

Das Internetportal ->www.lebensmittelklarheit.de ist online. Damit schaffen die Verbraucherzentralen eine neue Informations- und Austauschplattform über die Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln. Das Bundesverbraucherministerium fördert das Portal im Rahmen der Initiative „Klarheit und Wahrheit“. Träger des Projektes sind die Verbraucherzentrale Hessen und der vzbv.

Verbraucher, die sich durch Aufmachung eines Produktes getäuscht fühlen, können es über das Portal melden. Experten prüfen die Beschwerden und geben den Herstellern auch die Möglichkeit zu einer Stellungnahme. Verbraucher, die unsicher sind oder keinen Internetzugang haben, können sich mit dem Produkt auch an die Ernährungsabteilung der Verbraucherzentrale Bremen wenden.

Die Verbraucherzentrale Bremen freut sich über diese neue Möglichkeit, mehr Transparenz zu schaffen. Immer wieder beschweren sich Verbraucher darüber, dass die Aufmachung und Werbeaussagen der Industrie mit dem tatsächlichen Inhalt nicht viel zu tun haben. Vanilleeis ohne Vanillemark (aber mit schwarzen Pünktchen!), abgebildete Erdbeeren, die sich als Aromastoffe entpuppen oder auch Produkte die damit werben, keine künstlichen Geschmackverstärker haben. Auf der Zutatenliste findet sich dafür Hefeextrakt – kein Zusatzstoff, aber eine Zutat mit viel Glutamat.

Die Verbraucherzentralen werden die gemeldeten Produkte sorgfältig prüfen. Eindeutige Rechtsverstöße werden nicht in das Portal eingestellt, sondern den Lebensmittelüberwachungsbehörden gemeldet.

„Das Internetportal kann jedoch nur ein erster Schritt sein“, so Irmgard Czarnecki, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Bremen. „Eigentlich müssten irreführende Kennzeichnungen und Darstellungen grundsätzlich verboten werden. Letztlich ist es die Aufgabe des Gesetzgebers, Verbraucher vor Täuschung zu schützen.“

Do, 21. Jul 2011

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