Stromspar-Quiz zum Weltverbrauchertag
1. Welcher Buchstabe auf dem EU-Energielabel kennzeichnet besonders sparsame Haushaltsgeräte?
a) E
b) A
c) A++
2. Wie viel sparsamer ist ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++ als ein Gerät der Klasse A?
a) bis zu 10 %
b) bis zu 30 %
c) bis zu 50 %
3. Welches Gerät wird nicht mit dem EU-Energielabel gekennzeichnet?
a) Raumklimagerät
b) Fernseher
c) Waschmaschine
d) Geschirrspüler
4. Wie viel länger ist die Lebensdauer einer Energiesparlampe gegenüber einer herkömmlichen Glühbirne?
a) Sie hält bis zu 15 Mal länger.
b) Sie hält fünf Mal länger.
c) Sie hält doppelt so lange.
5. Wenn ich vier Glühlampen durch Energiesparlampen austausche – wie viel Kohlenstoffdioxid spare ich dann pro Jahr ein?
a) 76 kg
b) 130 kg
c) 190 kg
6. Erhöht eine warme Umgebung den Energieverbrauch eines intakten Kühlschranks?
a) nein
b) ja
7. Wie viel Energie spart man, wenn man Handtücher mit 40°C statt mit 60°C wäscht?
a) 22 %
b) 46 %
c) 62 %
8. Wer verbraucht beim Geschirrspülen mehr Strom und Wasser?
a) die Geschirrspülmaschine
b) der Mensch
9. Wie stellt man sicher, dass ein ausgeschaltetes Gerät keinen Strom mehr verbraucht?
a) schaltbare Steckdosenleiste nutzen und diese abschalten
b) Stand-by-Schalter ausschalten (Bereitschaftsmodus aus)
c) gar nicht
10. Welches TV-Gerät verbraucht am meisten Strom?
a) Plasmafernseher
b) Röhrengerät
c) LCD-Fernseher
11. Wie viel kann eine durchschnittliche Familie im Jahr einsparen, wenn Sie Stand-by-Verluste bei Elektrogeräten vermeidet?
a) 20 Euro
b) 60 Euro
c) 100 Euro
12. Womit erhitzt man am sparsamsten Wasser?
a) Elektro-Herd
b) elektrischer Wasserkocher
c) Mikrowelle
13. Wie hoch war 2007 der Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Stromverbrauch in Deutschland?
a) 10 Prozent
b) 14 Prozent
c) 20 Prozent
Antworten:
Zu 1: Antwort b) und c) sind richtig. Prinzipiell sind Geräte mit dem EU-Label „A“ die energieeffizienteste Variante, nur bei Kühlschränken gibt es noch die Differenzierung in A+ und A++. Dann ist A++ die beste Wahl. Derzeit überarbeitet die Europäische Union die Energieeffizienz-kennzeichnung. Damit wird die Verwirrung um A, A+, A++ hoffentlich bald ein Ende haben. Dabei wird möglicherweise auch endlich ein dynamisches System eingeführt, das durch regelmäßige Aktualisierung der Kennzeichnungen den Einkauf der energieeffizientesten Geräte erleichtert.
Zu 2: Antwort c) ist richtig. Für Kühl- und Gefriergeräte gelten seit März 2004 bundesweit zwei neue Energieeffizienzklassen. Mit den Kategorien A+ und A++ werden Produkte gekennzeichnet, die ganz besonders wenig Strom verbrauchen.
Zu 3: Antwort b) ist richtig. Seit 1998 müssen in Deutschland elektrische Haushaltsgroßgeräte im Handel mit einem europaweit einheitlichen Energieverbrauchsetikett, dem EU-Label, ausgezeichnet werden. Kennzeichnungspflicht besteht zurzeit bei Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Waschtrockenautomaten, Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Elektrobacköfen und Raumklimageräten.
Zu 4: Antwort a) ist richtig. Die Lebensdauer einer Energiesparlampe liegt zwischen 6.000 und 15.000 Stunden und ist damit bis zu 15 Mal länger als die einer Glühbirne, die durchschnittlich nur 1.000 Brennstunden schafft.
Zu 5: Antwort b) ist richtig. Wenn vier herkömmliche Glühlampen mit 60 Watt durch Energiesparlampen mit elf Watt ersetzt werden, dann spart man bei einer täglichen Nutzungsdauer von drei Stunden 216 Kilowattstunden. Für die Berechnung der CO2-Ersparnis wird die Formel Kilowattstunde x 0,6 benutzt.
Zu 6: Antwort b) ist richtig. Der Kühlschrank entzieht seinem Innenraum mittels eines Kompressors Wärme, Speise und Getränke werden gekühlt. Die entzogene Wärme wird an die Umgebung abgegeben. Wenn die Umgebungstemperatur erhöht ist, muss der Kompressor stärker arbeiten, um weiterhin ausreichend zu kühlen. Damit steigt automatisch der Energieverbrauch.
Zu 7: Antwort b) ist richtig. Handtücher und Weißwäsche werden durch die modernen Waschmittel und -maschinen auch bei 40 Grad sauber. 60 Grad sind nur bei stark verschmutzter Wäsche notwendig; 95 Grad ist ein unnötiger Energieverbrauch. Wäscht man zwei Mal pro Woche bei 40°C statt 60°C lassen sich so pro Jahr 10 Euro einsparen.
Zu 8: Antwort b) ist richtig. Effiziente Spülmaschinen verbrauchen zumeist weniger Strom und Wasser als man selbst beim Spülen mit der Hand. Ungefähr 100 kWh oder etwa 20 Euro pro Jahr lassen sich im besten Fall einsparen – je nachdem, wie oft man per Hand oder mit der Spülmaschine spült ist die Ersparnis größer oder kleiner.
Zu 9: Antwort a) ist richtig. Viele Geräte verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand weiterhin Strom. Eine Steckdosenleiste mit Schalter ist der einfachste Weg, um diesen unsichtbaren Stromverbrauch zu verhindern.
Zu 10: Antwort a) ist richtig. LCD-Fernseher verbrauchen bei gleicher Bildschirmdiagonale ungefähr so viel Strom wie herkömmliche Röhrengeräte, und zwar etwa 90 Watt im Normalbetrieb. Ein Plasmafernseher verbraucht mehr, etwa 350 Watt im Normalbetrieb. Aber Achtung: LCD-Fernseher mit großen Bildschirmdiagonalen von 94 oder 125 Zentimetern können ebenso viel Energie verbrauchen wie Flachbildschirme.
Zu 11: Antwort c) ist richtig: In einem durchschnittlichen Haushalt verschlingen Geräte im Bereitschaftszustand fast 500 Kilowattstunden pro Jahr. Auf ein Jahr hochgerechnet sind das rund 100 Euro (bei 20 Cent pro kWh) und 325 kg CO2, die ganz einfach eingespart werden könnten. Trennen Sie daher die Geräte vom Netz, wenn sie nicht benutzt werden, oder nutzen Sie schaltbare Steckerleisten, die mehrere Geräte gleichzeitig vom Netz trennt.
Zu 12: Antwort b) ist richtig. Ein elektrischer Wasserkocher verbraucht zwei bis drei Mal weniger Strom als das Erhitzen von Wasser auf dem Elektor-Herd. Erhitzt man täglich zweieinhalb Liter Wasser spart man im Jahr 135 Kilowattstunden Strom und fast 30 Euro Stromkosten.
Zu 13: Antwort b) ist richtig. Im Jahr 2006 entfielen auf erneuerbare Energien noch 14 Prozent, gegenüber 26 Prozent Braunkohle, 26 Prozent Kernenergie, 22 Prozent Steinkohle, zehn Prozent Erdgas sowie vier Prozent sonstige Quellen.
Do, 13. Mär 2008



