Steigende Energiekosten: Mit energieeffizienten Geräten und Stromanbieterwechsel dagegen halten
Immer mehr Verbraucher haben Probleme, ihre Energierechnung zu zahlen. Seit der Liberalisierung der Energiemärkte klettern die Preise unablässig. Das macht sich bei immer mehr Haushalten im Geldbeutel bemerkbar. Kann man als Verbraucher denn gar nichts tun, um sich gegen die steigenden Ausgaben zu wehren?
Doch, man kann. Mit einem Stromanbieterwechsel, dem Kauf von energieeffizienten Geräten und einem bewussteren Umgang mit Energie, also Energie sparen, kann man den steigenden Kosten Paroli bieten.
Haben Sie einen günstigen Stromanbieter?
Haben Sie schon einmal die Preise ihres Stromanbieters mit denen von anderen Anbietern verglichen? Das sollten Sie in jedem Fall mal tun. Worauf ist dabei zu achten? Neben dem Preis sollte man vor allem auf die Vertragslaufzeit, auf Kündigungsfristen und auf Preisgarantien (wie lange der aktuelle Preis garantiert wird) achten. Auch empfehlen wir, keinen Vertrag mit einem Festpreisangebot abzuschließen, insbesondere, wenn er mit einer Vorauszahlung verbunden ist.
Mehr Informationen zum Stromanbieterwechsel (PDF, 1.7 MB)
Nicht mehr viel teurer als Kohle- und Atomstromanbieter sind Ökostromanbieter. Mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter setzt man ein umweltpolitisches Signal. Denn perspektivisch sind wir auf einen Umbau der Energiewirtschaft angewiesen: weg von Kohle, Gas und Atom und hin zu erneuerbaren Energien, wie Sonnen- oder Windkraft. Jede/r kann so ein eigenes Zeichen setzen. In jedem Fall sollte man sich aber einen Einblick verschaffen, wie teuer der eigene Anbieter eigentlich ist und welche Alternativen es gibt.
Für Bremen und Bremerhaven können Sie hier ihren Stromtarifanbieter mit anderen Anbietern vergleichen: Tarifrechner.
Wie viel Strom verbraucht meine Waschmaschine?
Aber auch beim Kauf von Elektro-Geräten kann man Energie und damit Geld sparen. Lassen Sie sich nicht gleich von vermeintlich günstigen Kaufpreisen beeindrucken, wichtig sind auch die Verbrauchskosten. Ein preisgünstiges Gerät kann im Gebrauch teurer werden, als ein Gerät mit höherem Kaufpreis. Informieren Sie sich vor dem Kauf über den Stromverbrauch und vergleichen Sie.
Die Stiftung Warentest hat eine Reihe von Elektrogeräten verglichen. Die Ergebnisse und weitere Informationen zu Espresso- und Waschmaschinen, Fernsehgeräten, DVD-Rekordern, Kühlgeräten, Geschirrspülern sowie Heizungspumpen können Sie im Internet abfragen.
Zudem können Sie hier Info-Flyer mit Angaben zum Energieverbrauch verschiedener Geräte downloaden:
- Flyer Espressomaschinen (PDF, 250 KB)
- Flyer Waschmaschinen (PDF, 226 KB)
- Flyer Fernsehgeräte (PDF, 254 KB)
- Flyer DVD-Rekorder (PDF, 149 KB)
- Flyer Kühlschränke (PDF, 255 KB)
- Flyer Heizungspumpen (PDF, 246 KB)
Die Energiesparberater der Verbraucherzentrale helfen gerne
Aber natürlich können Sie auch Kosten durch Energieeinsparungen reduzieren. So können Sie durch Vermeidung des Stand By-Modus bei Geräte wie Fernsehern, Computern oder HiFi-Anlagen Strom sparen. Eine Hilfe bei vielen Geräten sind Labels, die den Energieverbrauch der Geräte kennzeichnen. Hier finden Sie eine Übersicht über die wesentlichen Labels.
Gerne informieren Sie unsere Energieberater über Möglichkeiten, Strom einzusparen, aber auch über Wärmedämmung und Heiztechnik, Warmwasserbereitung oder Erneuerbare Energien.
Auch das Ökoinstitut gibt kostenfrei Tipps zum Kauf von Kühlgeräten, Fernsehern und anderen Haushaltsgeräten.
Do, 18. Dez 2008



