Warme Füße und weniger Heizkosten dank Heizkörperthermostate
Die meisten der getesteten Thermostate sind mit „gut“ bewertet worden
Mitten im mittelprächtigen Sommer kündigt die SWB eine erneute Erhöhung des Gaspreises an. „Was, schon wieder?“, verwundern sich die verärgerten Verbraucher. Während um die Berechtigung des enormen Anstiegs der Energiepreise gerungen wird, hat die Stiftung Warentest Heizkörperthermostate auf den Prüfstand gestellt. Beurteilt wurden unter anderem das Regelungsverhalten und die Handhabung der Thermostate. Testsieger unter den programmierbaren Thermostaten ist ELV FHT 808 (95 €). Besonders gut schneidet dieses Gerät bei der Erkennung und Anpassung des Heizverhaltens bei abfallender Raumtemperatur etwa durch Fensterlüftung ab.
Wer kein Thermostat programmieren möchte, kann auf herkömmliche Thermostate mit manueller Wärmeregelung zurückgreifen. Hier sind die Geräte von Danfoss RAW 5110 (15,50 €), Heimeier Thermolux K (13,30 €) und Oventrop Uni XH (8,50 €) zu empfehlen. Sie sind deutlich günstiger als die Thermostate mit Heizprofil, bieten jedoch nicht den Komfort nach dem Aufstehen ein warmes Badezimmer vorzufinden oder nach Feierabend in ein vorgewärmtes, molliges Heim zurückzukehren. Nichts desto trotz sind sowohl programmierbare- als auch herkömmliche Thermostate, in Punkto Regelungsverhalten, ebenbürtig. Sie können eine eingestellte Raumtemperatur konstant halten und die Wärmezufuhr bei Fremdwärmeeinfluss, wie Sonnenstrahlen, zurückfahren. Die Anschaffung eines Thermostates kann somit bei einer Wohnung mit Doppelglasfenster rund zehn Prozent der Heizkosten einsparen.
Mo, 28. Jul 2008



