Gefriergeräte: Stromfresser oder Topsparer?
Im Test: 23 Gefriergeräte, davon neun baugleiche hat die Stiftung Warentest für die September-Ausgabe ihrer Zeitschrift test geprüft. Getestet wurden kleine sowie große Gefrierschränke und Gefriertruhen. Desweiteren gibt der Artikel Tipps und Tricks zum Einfrieren.
In Zeiten, in denen Strom immer teurer wird, sollte darauf geachtet werden, dass man keine Energieschleuder als Gefriergerät betreibt. So lassen sich große Unterschiede im Stromverbrauch feststellen zwischen den einzelnen Herstellermodellen. So kann der Griff zum Schnäppchen nach 15 Jahren inklusive Kaufpreis und Stromverbrauch zu der Erkenntnis leiten, dass das teurere Modell insgesamt kostengünstiger gewesen wäre. Die Verlockung durch das A+ auf dem Energielabel ist groß, doch es bleibt festzustellen, dass A+ heute nur noch Mittelmaß ist.
Auch zwischen den Gefrierschränken und –truhen wurde verglichen und Unterschiede festgestellt. So war die Erkenntnis überraschend, dass die Gefriertruhen den Inhalt nicht schneller durchfrieren als Gefrierschränke.
Um den Stromverbrauch auf das Mindeste zu beschränken ist es natürlich ebenso wichtig, den richtigen Standort für das Gerät zu finden und es nicht einfach vor sich hinfrieren zu lassen. Auch ein Gefriergerät sollte gepflegt werden.
Wer den Stromverbrauch seiner Kühl- und Gefriegeräte wissen möchte: Die Verbraucherzentrale Bremen verleiht kostenlose Strommessgeräte in der Regel für zwei Wochen mit anschließender Beratung zu den ermittelten Werten. Sie müssen einen Personalausweis/Führerschein mitbringen. Die Öffnungszeiten finden Sie hier: Energieberatung.
Die Öffnungszeiten des Infozentrums sind: Mo u. Di 10.00 bis 18.00, Do 10.00 bis 20.00 u. Fr. 10.00 bis 13.00.
Mi, 06. Okt 2010



