Erkältungsmittel: Viele Medikamente können helfen
Schniefnase, Fieber, kratziger Hals: Winterzeit ist Erkältungszeit. Bei Kälte und Nässe haben Krankheitserreger freie Bahn. Der Körper kühlt aus, das Abwehrsystem ist geschwächt. Jetzt heißt es Abwarten und Tee trinken: Kein Medikament und kein Hausmittel kann die Infektion wesentlich verkürzen. Doch es gibt Mittel, die Linderung bringen.
Grippemittel als solche sind allerdings nicht empfehlenswert, weil sie zu viele Wirkstoffe enthalten. Bei einigen dieser Wirkstoffe steht das Risiko in keinem Verhältnis zum Nutzen. Das preiswerteste Mittel gegen Erkältungen besteht darin, das Fieber (bis zu 38,5 Grad) nicht zu senken. Das Immunsistem ist auf natürliche Weise aktiviert und die Erkältungsviren werden abgetötet.
Die Zeitschrift test empfiehlt, die verschiedenen Symptome gezielt zu behandeln.
Gegen eine erhöhte Temperatur sowie Kopf- und Gliederschmerzen können Schmerz- und Fiebermittel mit Azetylsalizylsäure (ASS), Parazetamol oder Ibuprofen eingesetzt werden. Bei Schnupfen empfiehlt die Zeitschrift test eine äußerliche Behandlung mit salzhaltigen Mitteln zur Befeuchtung der Nasenschleimhäute. Sprays und Tropfen sind mit Vorsicht anzuwenden: Durch häufigen oder Dauergebrauch können sie chronischen Schnupfen auslösen.
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Mo, 06. Okt 2008



